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Schleswiger Nachrichten

11. Dezember 2017 | 02:01 Uhr

Theater-Neubau: 4. November ist Stichtag

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 23.Aug.2013 | 09:49 Uhr

Die Ratsversammlung am 4. November werde für das Schicksal des Schleswiger Theaters entscheidend sein, machte Fachbereichsleiterin Dr. Julia Pfannkuch gestern vor dem Kultur- und Tourismusausschuss deutlich. „Dann wird der Knoten durchschlagen.“ Denn bis zu diesem Datum sei das Ausschreibungs-Verfahren für Architekten- und Ingenieurleistungen durch öffentliche Auftraggeber abgeschlossen. Finanzierung, Auswahlverfahren und Projektsteuerung sollen bis Anfang November detailliert geklärt sein. Pfannkuch als Leiterin des 16,5-Millionen-Großprojekts Theater-Neubau sagte, man arbeite derzeit mit Hochdruck an der Klärung aller offenen Fragen. Im Oktober werde man Sondierungsgespräche führen, welche der eingegangenen Bewerbungen von Architekten und Statikern in Frage kommen. Um den Theater-Neubau ins Rollen zu bringen, ist der 26. September ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Theaterdorf Hesterberg. Dann tagt der Kreistag und berät, ob der Kreis Geld zum Projekt dazugeben will. Nach den Vorstellungen der Stadt soll dies eine Summe über zwei Millionen Euro sein.

An Julia Pfannkuchs Gemütslage war in der Sitzung nicht zu erkennen, ob Zuversicht oder eher Skepsis angebracht sei, dass genügend Geld für das Mammutprojekt zusammenkommt. Nur soviel: Man gehe professionell und mit großer Sorgfalt alle Möglichkeiten der Ausschöpfung von Fördertöpfen durch. Auch bundesweit agierende Kulturstiftungen, die eher im Verborgenen Gutes tun, sollen aufgespürt werden. Ausschussmitglied Heinrich Bömer (CDU) stellte die Frage, was passiere, wenn angesichts der massiven Brücken- und Straßenprobleme des Landes kein Geld für das Theater nach Schleswig fließt: „Könnte es sein, dass das Projekt dann gekippt wird?“ Pfannkuchs Antwort: „Ja.“

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