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Schleswiger Nachrichten

21. August 2017 | 08:57 Uhr

Tarp sagt Pastor Bernd Neitzel Lebewohl

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Versöhnungskirche wurde Pastor Bernd Neitzel von seinen Aufgaben als Gemeindepastor durch Pröpstin Carmen Rahlf entpflichtet. Zwei Jahre war Neitzel als Vikar in Tarp, danach seit 1993 für 23 Jahre als Gemeindepastor tätig (wir berichteten). „Sie hinterlassen große Spuren“, sagte Pröpstin Rahlf. Zahlreiche Gäste verabschiedeten sich von Neitzel mit lobenden Worten und kleinen Erinnerungsgaben.

Besonders große Fußstapfen hat Neitzel in der Konfirmandenarbeit der vergangenen 23 Jahre hinterlassen. Viele seiner Konfirmanden waren zum Abschiedsgottesdienst gekommen. Erschienen waren aber auch seine Mitspieler aus der Fußballaltliga, in der er aktiv war, Vertreter aus Seniorengruppen, Politik, Schule, Sport. Sie alle ließen es sich nicht nehmen, Tschüs zu sagen.

Die ersten Konfirmanden haben bereits selbst schon erwachsene Kinder, was Pröpstin Rahlf dazu verleitete zu sagen: „So ist das, wenn man in die Jahre kommt“, womit sie für allgemeine Heiterkeit sorgte. Apropos Jahre: „Ich habe noch ein Drittel meiner Dienstzeit vor mir, da wollte ich noch einmal etwas Neues beginnen“, sagte Neitzel.

Deshalb hat er sich auf eine Pfarrstelle in Norderstedt beworben. Die Aufgaben dort werden anders sein als im beschaulichen Tarp. Dort teilt er sich die Seelsorge mit drei weiteren Pastoren. In Tarp war er allein für alle Facetten der Seelsorge verantwortlich. Pröpstin Rahlf pries dann noch die Tarper Kirchengemeinde im Hinblick auf eine Nachfolge an: „Einen jungen Anwärter auf diese Stelle erwartet eine intakte und gute Kirchengemeinde und ein ganz schönes Pastorat.“



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