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Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 10:18 Uhr

Schleswig : Swinging City wird verschoben

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Wegen Weinfest, Torfrock und NDR-Sommertour: Stadtfest-Veranstalter weichen aus auf 31. Juli und 1. August.

von
erstellt am 28.Feb.2015 | 07:25 Uhr

Kaum stand in den SN, dass Ingo Harder in diesem Jahr die Swinging City wieder aufleben lassen will, klingelte bei dem Unternehmer aus der Schubystraße das Telefon Sturm. Es gab viel Unterstützung, aber es gab auch mehrere Anrufer, die gern noch einmal über den anvisierten Termin reden wollten. Das Wochenende am 10. und 11. Juli, stellte sich heraus, liegt nicht so ideal, wie Harder und sein Partner Helmut Kruse von der Busdorfer Diskothek „Vineta“ es bislang eingeschätzt hatten.

Der erste, der sich meldete, war Holger Rüdel. Der Direktor des Stadtmuseums plant in seinem Hause für den 10. Juli sein Weinfest und möchte der Konkurrenz gern aus dem Weg gehen, die die Swinging City darstellt. „Da machte ich mir noch relativ wenig Sorgen“, sagt Ingo Harder. „Wir sprechen doch ein etwas anderes Klientel an.“ Mit dem zweiten Anrufer wurde er sich ohnehin schnell einig: Carsten Arndt von der Musikschule in der Alten Post plant für den 12. Juli eine Aktion auf dem Capitolplatz. „Kein Problem, da können wir zusammenarbeiten“, antwortete Harder. „Wir lassen unsere Bühne einfach einen Tag länger stehen.“

Dann aber kam der dritte Anruf. Es war Ralf Feddersen, der Bürgermeister von Busdorf. Er hatte für das fragliche Wochenende eigentlich eine große Party geplant, um den Weltkulturerbe-Titel für Haithabu und das Danewerk zu feiern. Bekanntlich wird es nun zumindest in diesem Sommer nichts mehr mit der Verleihung dieser begehrten Unesco-Auszeichnung.

Aber: Der Auftritt von „Torfrock“ war längst gebucht. Der Vertrag mit den Kult-Rockern lässt sich auch nicht ohne weiteres wieder absagen. Das Torfrock-Konzert soll an dem Wochenende also wie geplant stattfinden, auch wenn der Ort und der genaue Termin noch nicht feststehen.

Ingo Harder: „Da haben wir überlegt: Was machen wir jetzt?“ Er nahm sich den 14. und 15. August vor, stellte dann aber fest, dass an dem Wochenende der NDR mit seiner Welle-Nord-Sommertour auf die Königswiesen kommt.

Stattdessen hat er sich nun für den 31. Juli und den 1. August entschieden. „Da hatte ich eigentlich meine Beachparty auf dem Capitolplatz geplant, aber die muss dann eben in diesem Jahr ausfallen“, sagt Harder. Jetzt hofft er, dass möglichst viele Schleswiger Bands an dem Wochenende noch Zeit haben für einen Auftritt in der Ladenstraße. Die grundsätzliche Bereitschaft jedenfalls ist da. „Alles, was hier Rang und Namen hat, möchte dabei sein bei der Swinging City.“

Auch was die Finanzierung des Stadtfestes angeht, ist Harder optimistisch. Erste Unternehmer aus der Stadt hätten bereits signalisiert, als Sponsoren oder auch mit praktischer Hilfe die Veranstaltung zu unterstützen.

 

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