Süderfahrenstedt: Verlegung des Schützenfestes stieß auf große Zustimmung

Sind seit 40 Jahren aktive Schützenbrüder: Kurt Andresen und Willi Diederichsen  (von links). Foto: staritz
Sind seit 40 Jahren aktive Schützenbrüder: Kurt Andresen und Willi Diederichsen (von links). Foto: staritz

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26. Januar 2011, 09:08 Uhr

SÜDERFAHRENSTEDT | Der Vorstand der Fahrenstedter Schützengilde wollte seine 71 Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im Landgasthof "Zum Langsee" vorsichtig auf Veränderungenbeim Schützenfest ab dem kommenden Jahr vorbereiten. Mit seinem Anliegen rannte er jedoch offene Türen ein, und so kam es mehrheitlich zum wichtigsten Beschluss des langen Abends: Bereits in diesem Jahr wird das Schützenfest nicht mehr in den Sommerferien, sondern am ersten Sonnabend im September gefeiert.

Dadurch verschieben sich einige Übungstermine, unter denen sogar drei ersatzlos gestrichen wurden, weil man den Waffenwarten aufgrund zu geringer Beteiligung nicht so viele Sonntagvormittage "verderben" wolle. Die aktualisierten Termine werden am Schützenheim sowie im Gemeindekasten und im Landgasthof ausgehängt.

Neu ist in diesem Jahr auch der Austragungsmodus für die Jahresnadeln: Jeder Bewerber hat eine unbegrenzte Zahl an Versuchen, muss die zu wertenden Scheiben aber nach wie vor anmelden. Im vergangenen Jahr schafften fünf Schützen die bronzene Nadel und neun freuten sich über die Auszeichnung mit der silbernen Ausführung. Am besten schnitt dabei Jochen Petersen ab, dem nur ein Ring für "Gold" fehlte.

Zusätzlich wird unter denen, die häufiger an Übungsschießen teilnehmen, ein Jahrespokal ausgegeben. Zum fünften Mal in Folge gewann ihn Vorsitzender Jan Hennings, diesmal mit der Durchschnittsringzahl 28,5 von 30 möglichen. Er will ihn aber nicht behalten: Ein Pokal gewinne an Wert durch verschiedene Namen, und deshalb werde so lange um ihn geschossen, bis andere Namen drei Mal in Folge oder fünf Mal insgesamt draufstünden oder kein Platz mehr für eine Gravur sei. Zwei Schützenbrüder hätten ihm den Pokal beinahe abgerungen: Kurt Andresen und Willi Diederichsen. Beide sind seit 40 Jahren in der Schützengilde, waren viele Jahre als Waffenwarte mit Vorstandsarbeit betraut. Ihr Engagement wurde nun mit der Ehrennadel in Gold gewürdigt.

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