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Im Schleswiger Stadtweg : Stühlerücken in der VR-Stadtpassage

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Internistische Gemeinschaftspraxis bekommt mehr Räume. Buchhandlung Schröder zieht um in den „Mr. Sub“-Laden.

Vor acht Jahren eingeweiht, präsentiert sie sich bis heute mit ihrer modernen und lichtdurchfluteten Architektur als kleines Juwel – die Stadtpassage der VR-Bank Flensburg-Schleswig im Stadtweg 27a. So steht sie schon vor der geplanten Innenstadt-Sanierung gewissermaßen als Vorbote für eine ästhetische Ladenstraßen-Gestaltung da. Das Gebäude gehört der VR-Bank, die jetzt als Vermieterin einige Veränderungen ankündigt. So wird die Buchhandlung Schröder ab Mai in eine noch kundenfreundlichere Lage „versetzt“, nämlich dorthin, wo bis vor kurzem der „Mr. Sub“-Imbiss war. Außerdem werden die Räumlichkeiten der Internistischen Gemeinschaftspraxis in den oberen Stockwerken des Hauses Stadtweg 27a um einiges erweitert, erklärt Thomas Christiansen vom Gebäudemanagement der VR-Bank. Somit haben Ärzte und ihre Patienten dort künftig mehr Platz zur Verfügung als bisher. In diesem Facharzt-Zentrum behandeln fünf Ärzte (Dr. Lutz Jacobsen, Olaf Holzmann, Dr. Hartwig Helmer, Dr. Michael Sawade und Dr. Axel Hagemann) alle Erkrankungen, die mit dem Herz-Kreislaufsystem sowie mit dem Magen-Darm-Trakt zu tun haben. Auch im Nachbarhaus der Altstadt-Apotheke, mit dem die Gemeinschaftspraxis in der Stadtpassage durch einen gemeinsamen Treppenflur verbunden ist, haben ebenfalls mehrere Arztpraxen ihr Domizil.

„Die umfangreiche ärztliche Versorgung mitten in der Stadt ist uns wichtig“, sagt Christiansen. Patienten könnten vom Parkhaus aus direkt über die Passage zu den Facharzt-Praxen gehen und seien zudem nach dem Arztbesuch gleich in der Schleswiger Einkaufsmeile.

Dabei sei es von Anfang an das Prinzip für die Stadtpassage gewesen, Durchlässigkeit zu den Geschäften und Arztpraxen in den Nachbargebäuden zu schaffen, erklärt er. Denn damit erreiche man eine wechselseitige Belebung und somit eine größere Kundenfrequenz, da die Menschen bequem und stets trockenen Fußes von einer Stelle zur anderen gelangen könnten. „Das erhöht die Attraktivität aller Geschäfte“, meint Christiansen. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den Durchgang zwischen Passage und I.D. Sievers.

Was die Geschäfte an der Passage angeht, so lege man Wert auf Vielfalt – und auch auf Beständigkeit. Nicht nur die Gemeinschaftspraxis befindet sich seit dem Umbau 2008 im Gebäude und zeigt so Kontinuität. Auch Buchhändler Schröder, der jetzt innerhalb der Passage eins weiter nach vorn rückt, ist seit 19 Jahren ansässig. Über seinen Umzug in diesen Tagen sagt er: „Ich freue mich sehr über die neue Entwicklung, auch wenn wir für unsere Bücher etwas weniger Platz zur Verfügung haben werden. Dafür liegen wir direkt an der Ladenstraße“, meint er.

Die anderen Mieter in der Stadtpassage bleiben an ihren angestammten Plätzen: Das gilt für Friseurin Daniela Thomsen mit ihrem Laden „DT exclusiv“ ebenso wie für die Inhaberin des Blumengeschäfts „Casa botanica“, Petra Großer. Auch die für Schönheit und Wellness zuständigen Mitarbeiterinnen der Einrichtung „Mittel und Wege“, Eicken Speier und Anna-Sophie Kruse, bleiben in ihren Räumen. Auch die VR-Bank selbst will in der Passage weiterhin präsent sein.

Und wo findet man künftig den insbesondere von jungen Leuten gern frequentierten „Mr. Sub“? Wie es heißt, bleibt den Schleswigern dieser Imbiss ganz in der Nähe erhalten. Angekündigt wird, dass er voraussichtlich in zwei bis drei Monaten neu eröffnen wird – und zwar weiterhin direkt in der Ladenstraße.

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erstellt am 12.Apr.2016 | 09:38 Uhr

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