Struxdorf wirtschaftet grundsolide

Gemeindevertretung: 30 000 Euro in die Rücklage / Höhere Kosten für die Schmutzwasser-Entsorgung zwingen zur Gebühren-Anhebung

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12. Juli 2015, 14:03 Uhr

Mit einem guten Gefühl verabschiedete die Gemeindevertretung Struxdorf die Jahresrechnung 2014. Denn durch Einsparungen bei den Schulkostenbeiträgen, der Kostenbeteiligung an den Kindertagesstätten und der Wegeunterhaltung konnte der freie Finanzspielraum der Gemeinde von 18  200 Euro auf fast 50  000 Euro erhöht werden. Der Verwaltungshaushalt schließt in der Einnahme und Ausgabe ausgeglichen mit 925  000 Euro und im Vermögenshaushalt mit 132  000 Euro. Der Sollüberschuss beträgt fast 30  000 Euro und wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Diese hatte damit am Jahresende einen Bestand von 258  380 Euro.

Auch für das laufende Haushaltsjahr konnte Finanzausschussvorsitzender Martin Diedrichsen Positives in Aussicht stellen. Denn voraussichtlich wird das mit über 30  000 Euro eingeplante strukturelle Defizit zum Jahresende auf Null reduziert sein.

Durch geringere Zinseinnahmen bei den Rücklagen und höheren Kosten für die Unterhaltung und Nutzung der Kläranlage ist die Bilanz der Schmutzwasserentsorgung in Schieflage geraten. Insgesamt steht ein Fehlbetrag von 14  000 Euro im Raum. Eine Anhebung der Gebühren noch in diesem Jahr ist deshalb unumgänglich. Die Verwaltung wurde aufgefordert, Vorschläge für eine Erhöhung zu machen.

Auch bei der Frischwasserversorgung wurden rote Zahlen geschrieben. Doch diese sind mit etwa 2000 Euro so gering, dass man noch keinen Handlungsbedarf sieht. Man will erst die nächste Abrechnung abwarten.

Es häufen sich Klagen über Pferdeäpfel auf Gehwegen in der Gemeinde. Bürgermeister Dieter Thiesen will es zuerst mit einem Appell an die Reiter versuchen, bevor andere Maßnahmen ergriffen werden.

Fenster und Türen des Claus-Brix-Hauses sollen gestrichen werden. Der Auftrag über 1800 Euro wurde an den günstigsten Bieter erteilt.

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