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Straßen werden für Kanalarbeiten nicht angerührt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Erstmals fand eine Sitzung des zusammengelegten Bau- und Landschaftspflegeausschusses im Dorfgemeinschaftshaus in Jübek statt. Neu ist auch, dass Gerhard Andresen, der von Holger Clausen vertreten wird, dazu als Vorsitzender eingeladen hatte. Er gehörte bis 2009 der Gemeindevertretung an. Nachdem er eine Pause eingelegt hatte, stellte er sich bei der Kommunalwahl wieder zur Wahl. Neu ist auch, dass Simone Onur als Protokollführerin für die Ausschusssitzungen zur Verfügung steht. Auch Timo Nehls ist als bürgerliches Mitglied neu in dem Gremium.

Zur Landesverordnung über die Selbstüberwachung von Abwasseranlagen und Abwassereinleitungen (Selbstüberwachungsverordnung Süvo) informierte Sönke Schirrmacher vom Bauamt des Amtes Arensharde darüber, dass im Rahmen des kontinuierlichen Kanalmanagements Ende 2008 und 2009 sowie im März 2010 rund 10,9 Kilometer Schmutzwasserkanalisation in der Gemeinde Jübek gereinigt, gefilmt und untersucht wurden. In der Kanalisation wurden keine so schweren Schäden festgestellt, dass Sofortmaßnahmen nötig wären. Von den 249 inspizierten Schächten waren rund 20 Prozent zudem vollständig mängelfrei. Um bestehenden Schäden jedoch keine Möglichkeit zur Ausweitung zu geben, wurde dazu geraten, die Maßnahmen möglichst zeitnah umzusetzen. „Der bestehende Sanierungsbedarf wird auf 62 500 Euro geschätzt“, sagte Schirrmacher, hinzu kämen noch Ingenieurleistungen.

Als Hauptursachen für die Schäden wurden Brüche und Haarrisse sowie teils starke Ablagerungen oder leichte Undichtigkeit festgestellt. „Die Sanierung kann ausschließlich über grabenlose Reparaturverfahren erfolgen, Straßenaufrisse wird es nicht geben“, erklärte Sönke Schirrmacher und ging im Detail auf die Reparaturarbeiten ein. In den Schächten sind Ausbesserungen an Sohle, Schachtwand und Gerinne vorzunehmen, Ablagerungen zu beseitigen sowie fehlende oder stark korrodierte Steigeisen zu erneuern. Sönke Schirrmacher empfahl, im Rahmen der im Haushalt vorgesehenen Beträge mit den Sanierungsarbeiten zu beginnen, nachdem die Ausschreibungen erfolgten. Aus Kostengründen schlug er vor, diese mit anderen Gemeinden – beispielsweise mit Silberstedt oder Hollingstedt – durchzuführen, was über einen längeren Zeitraum verteilt erfolgen könne, auf jeden Fall müsse die Sanierung bis 2020 abschlossen sein.

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