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Wer führt Schleswig? : Stichwahl ums Bürgermeister-Amt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Schleswiger sind erneut zur Wahl aufgerufen. Sie entscheiden heute zwischen Dr. Arthur Christiansen und Frank Neubauer.

von
erstellt am 19.Okt.2013 | 07:45 Uhr

Schleswig | Beim ersten Wahltermin vor vier Wochen waren 66,8 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen – ein neuer Rekord für eine Bürgermeisterwahl in Schleswig, allerdings beflügelt von der gleichzeitig stattgefundenen Bundestagswahl. Bei der morgigen Stichwahl gibt es keine bundesepublikanischen Einflüsse, entsprechend muss mit einer geringeren Wahlbeteiligung gerechnet werden. Darauf deutet bereits die Zahl der Briefwähler hin: Bis gestern hatten 1665 Schleswiger ihr Votum per Brief abgegeben – 25 Prozent weniger als beim ersten Wahlgang.

Rechnet man diese Zahl auf die mögliche Wahlbeteiligung hoch, dürften maximal 50 Prozent der Wahlberechtigten darüber abstimmen, ob der SPD-Grünen-SSW-Kandidat Dr. Arthur Christiansen oder CDU-FDP-Bewerber Frank Neubauer ab Januar im Rathaus das Sagen hat. Die Auszählung dürfte schnell über die Bühne gehen. Gemeindewahlleiter Rainer Raup hält es für realistisch, dass gegen 19 Uhr die meisten Ergebnisse vorliegen. Im Ständesaaal werden die eingehenden Daten aus den 14 Wahlezirken auf einer Großleinwand präsentiert.

Der Sieger muss sich jedoch gedulden. Die Übernahme der Amtsgeschäfte ist erst für den Januar vorgesehen. Die sechsjährige zweite Amtszeit von Bürgermeister Thorsten Dahl endet am Sonnabend, 18. Januar, um Mitternacht. Ab Sonntag, 19. Januar, 0 Uhr, wäre daher das Amt des Schleswiger Verwaltungschefs vakant. Um eine Vakanz zu vermeiden, hat Bürgervorsteher Eckhard Haeger für den Freitag, 17. Januar, 15 Uhr, die Einberufung einer Ratssondersitzung angeordnet. Auf dieser Sitzung soll Dahl verabschiedet und sein Nachfolger offiziell in Amt eingeführt werden.

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