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Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 11:34 Uhr

Ampel-Chaos : Staus in Satrup haben ein Ende

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ein Ampelanlage sollte die Verkehrsituation in Satrup entspannen, führte jedoch zu noch mehr Staus. Gestern ließ der Bürgermeister die Anlage neu einstellen. Nun fließt der Verkehr.

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 19:03 Uhr

Eine Ampel sollte die Verkehrssituation an der Hauptkreuzung in Satrup eigentlich entlasten. Am Donnerstag wurde sie in Betrieb genommen (wir berichteten), weil es zuvor mehrmals am Tag lange Staus in der Flensburger Straße gegeben hatte. Der Start der neuen Ampelanlage war sehnlichst erwartet worden – doch jetzt gibt es dadurch nur Stau, Stress und Ärger. Statt Verkehrsentspannung waren die Staus länger als vorher.

Als sich auch gestern die Situation nicht entspannte und die Fahrzeugschlangen von Stunde zu Stunde länger wurden, bei Bürgermeister Bernd Karde das Telefon nicht mehr stillstand und er sich teilweise üble Beschimpfungen anhören musste, zog er am Vormittag die Reißleine und forderte das Landesamt für Straßenbau, Niederlassung Flensburg, zum sofortigen Handeln auf.

Innerhalb einer Stunde war ein Ortstermin mit der Planungsfirma vereinbart. Nachdem die Ampelanlage ausgeschaltet war, entspannte sich die Situation in der Flensburger Straße schnell. Bis zum frühen Nachmittag wurde die Programmierung der Ampel geändert, die Grünphase deutlich verlängert. „Ich bin zufrieden“, sagte Bernd Karde am Nachmittag. Der Verkehr floss aus allen Richtungen zügig ab.

Allerdings müssen sich viele Autofahrer noch auf die neue Verkehrsführung einstellen. Statt bei Grün zügig über die Kreuzung zu fahren, halten viele noch immer an, schauen nach links und rechts, ob ein Fahrzeug kommt. Und Fahrzeuge auf der bisher vorfahrtsberechtigten Schleswiger und Glücksburger Straße werden nun durch die Ampel zum Halten veranlasst.

Für Bürgermeister Karde ist das Chaos überstanden. Die Beteiligten haben vereinbart, den Verkehrsablauf im neuen Jahr erneut zu überprüfen und – wenn nötig – weiter nachzuregeln.

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