Wohnen am Berender Redder : Start für den zweiten Bauabschnitt

Die Planer: Jürgen Augustin,   Diplom-Ingenieur Michael Hohmann und Torsten Eickstädt (von links).
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Die Planer: Jürgen Augustin, Diplom-Ingenieur Michael Hohmann und Torsten Eickstädt (von links).

123 Grundstücke an Schleswigs nördlichem Stadtrand werden über das Internet vermarktet. Noch in diesem Frühjahr geht es los.

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04. März 2014, 07:45 Uhr

Schleswig | Noch ist es ein Geheimtipp. Aber der wird sich schnell unter den Bauwilligen im Lande herum sprechen, meinen Bürgermeister Arthur Christiansen und Rathaus-Sachbearbeiter Torsten Eickstädt. Denn 123 neue Grundstücke stehen am Berender Redder bereit. Schon ab Frühsommer wollen Stadt und Stadtwerke dort den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen. Familien und Alleinstehende, die ein Haus im Grünen bauen, aber dennoch innerhalb der Stadtgrenzen bleiben möchten, können hier das passende Zuhause finden. Vor allem zwei Aspekte machen den Berender Redder aus Sicht der Stadtverwaltung unschlagbar. Nämlich ein „Top-Preis“ und das neuartige Energiekonzept der Stadtwerke, die „kalte Fernwärme“. Eickstädt: „Wir freuen uns, mit 56 bis 66 Euro pro Quadratmeter ein günstiges Angebot unterbreiten zu können.“

Stadtwerke-Manager Jürgen Augustin beschreibt, dass der künftige Bauherr beim kalten Fernwärmenetz „nur eine wenig raumfüllende Anlage aus einer Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher im Hause benötigt“. Selbstbewusst will das Schleswiger Energieunternehmen aber auf einen Anschlusszwang für ihre Fernwärme im Baugebiet verzichten. „Unser Konzept ist so attraktiv, dass die Bauherren von allein darauf zurückgreifen werden“, sagt Augustin. Insgesamt 1,27 Millionen Euro veranschlagen die Stadtwerke für die Erschließungskosten im zweiten Bauabschnitt. Das beinhaltet die Versorgungsleitungen für Wasser, Strom sowie für die „kalte Wärme“. Auch 3,2 Kilometer langen Glasfaserleitungen, die schnelle Internetverbindungen ermöglichen sollen, sind mit eingerechnet.

Bereits die Besiedlung im ersten Bauabschnitt am Berender Redder sieht die Stadt als Erfolgsgeschichte an. Allein 40 Prozent der insgesamt 135 Grundstückskäufer seien von außerhalb gekommen. Nun soll auch die Vermarktung der 123 Grundstücke im zweiten Bauabschnitt über das Internet erfolgen (www.Schleswig-bplan75.de). „Wir starten damit noch vor den Sommerferien“, kündigt Eickstädt an. Die Zufahrt zum insgesamt 74 000 Quadratmeter großen neuen Bauareal erfolgt über eine Erschließungsstraße, die zu den „Wohninseln“ führt. Die Baugrundstücke sind zwischen 400 und 1000 Quadratmeter groß.

Jeder Bürgermeister will mehr Einwohner in seine Stadt locken. Natürlich auch Christiansen: „Wir freuen uns auf alle Neubürger, die unser Baugebiet mit Leben füllen werden.“

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