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Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 21:12 Uhr

SPD Süderbrarup schaut auf 88 Jahre zurück

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shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Süderbrarup | Im Rahmen der 150-Jahr-Feiern der Bundes-SPD feierte der Ortsverein Süderbrarup seinen 88. Geburtstag. Ortsvereinsvorsitzender Ralf Wrobel hatte dazu alle Mitglieder sowie Vertreter von Parteien und Vereinen eingeladen, mit denen der Ortsverein bereits lange zusammenarbeitet.

Johannes Jensen als Ortsvereinsvorsitzender der CDU und Gerda Eichhorn vom SSW lobten das gute Miteinander in der Gemeindevertretung, in der die SPD seit 1948 vertreten ist.

Den Festvortrag hielt Ingo Degner, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag. Er spiegelte die Geschichte des Ortsvereins an der Historie der Partei sowie an der deutschen Politik. Er erinnerte an die Vorgeschichte der Partei, die in Süderbrarup und Brebel mit dem Arbeiterbildungsverein und 30 Mitgliedern 1892 einen ersten Anfang nahm und 1893 bereits durch das unrühmliche Verhalten des Vorstands ein Ende fand. Erst 32 Jahre später erholte sich die Arbeiterbewegung davon und gründete den SPD-Ortsverein. Nach Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurde der Ortsverein am 1. Januar 1946 neu gegründet. Damals erreichte die Gruppierung durch die hohen Flüchtlingszahlen einen Höchststand von über 100 Mitgliedern. In dieser Zeit trat auch Lisa Gäth-Tikovsky, heute dienstältestes Mitglied, in die Partei ein. 1948 erhielt die SPD fünf Mandate im Gemeinderat. Durch Wegzug der Flüchtlinge sank die Mitgliederzahl auf 35 bis 40. Auch die "Unvereinbarkeitsklausel" mit dem SSW senkte die Mitgliederzahl.

"Unsere Partei ist nicht fehlerfrei, aber immer um überzeugende Antworten ringend - in Deutschland und auch hier in Süderbrarup und Brebel", schloss Degner. Gerda Eckart wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bundestagskandidat Dirk Peddinghaus kam auf eine Stippvisite vorbei.

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