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Theater-Debatte : SPD-Legende Willi Pribnow stellt sich gegen Parteiführung

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ex-Ortsvereinschef appellierte an Ralf Stegner: „Das Theater gehört nicht auf den Hesterberg!“

von
erstellt am 26.Jan.2014 | 18:17 Uhr

Es war eine festliche und harmonische Veranstaltung, als der SPD-Ortsverein im Restaurant „Muttis“ auf der Freiheit bei Grünkohl und Kassler seine langjährigen Mitglieder ehrte. Der Landesvorsitzende Ralf Stegner verteilte Urkunden an die Jubilare, bevor er weiterreiste nach Berlin, um sich auf dem Parteitag zum neuen Stellvertreter des Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel wählen zu lassen.

Einer aber nutzte die Veranstaltung zu einem eindringlichen Appell an Landesregierung und Ratspolitiker: Willi Pribnow, Ortsvereinsvorsitzender von 1972 bis 1991. Er und seine Frau Hildegard sind seit 50 Jahren in der Partei. Nachdem Stegner ihnen dafür Urkunde und Ehrennadel überreicht hatte, sagte Pribnow, dass er eine Bemerkung loswerden möchte: „Das Theater gehört nicht auf den Hesterberg.“ Stegner lächelte und ging darauf nicht weiter ein. Vorher hatte er zu dem Thema lediglich gesagt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das mit dem Theaterneubau hinbekommen.“ Auch die aktiven Ratspolitiker kommentierten den Satz ihres früheren Vorsitzenden nicht.

Vor dem Ehepaar Pribnow wurden Alfred Haeger, Uwe Augustin und Holger Groteguth für jeweils 40 Jahre Parteimitgliedschaft ausgezeichnet.

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