Spatenstich für Zukunftsprojekt

Gemeinsamer Spatenstich: Techniker Oliver Grantzau (v.l.), Vertriebsleiter Jens Gieselmann (beide Schleswiger Stadtwerke), Amtsdirektor Ralf Feddersen, stellvertretende Bürgermeisterin Rotraud Rasch, Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Schoofs, Matthias Breßler (Schleswiger Stadtwerke), Ingenieur Garrit Freitag, Bauunternehmer Janko Paper und Sven Steller (aus Schwerin.)
Gemeinsamer Spatenstich: Techniker Oliver Grantzau (v.l.), Vertriebsleiter Jens Gieselmann (beide Schleswiger Stadtwerke), Amtsdirektor Ralf Feddersen, stellvertretende Bürgermeisterin Rotraud Rasch, Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Schoofs, Matthias Breßler (Schleswiger Stadtwerke), Ingenieur Garrit Freitag, Bauunternehmer Janko Paper und Sven Steller (aus Schwerin.)

Ausbau des Glasfasernetzes: In Fahrdorf entsteht ein technischer Knotenpunkt

shz.de von
24. Mai 2018, 16:32 Uhr

Die Gemeinde Fahrdorf wird zum Technikstandort in Sachen Glasfasernetzausbau, der von den Schleswiger Stadtwerken vorangebracht wird. Mit dem ersten Spatenstich gaben die Verantwortlichen gestern Mittag den Startschuss zur Errichtung des Herzstückes, den Technikknotenpunkt PoP – „Point of Presence“ – in der Nähe des Blockheizkraftwerks an der Wohlerskoppel.

Damit jeder Kunde aus Fahrdorf an das schnelle Internet angeschlossen werden kann, werden 110 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Die Tiefbauarbeiten beginnen nun an den Straßen „am Schlott“, in der „Dorfstraße“, „Fährheit“, „Hasenberg“ und am „Wiesenweg“. Die Grabenlänge wird rund 13 Kilometer betragen. Glasfaserleitungen von 450 Hausanschlüssen der Fahrdorfer Kunden werden an der Technikstation an der Wohlerskoppel gebündelt, dessen Gebäude aus Beton besteht, 15 Quadratmeter umfasst, begehbar ist und 27 Tonnen wiegt.

Parallel zum Breitbandausbau durch den Breitbandzweckverband Haddeby wollen die Schleswiger Stadtwerke insbesondere die Lücken der unterversorgten Haushalte in der Gemeinde Fahrdorf schließen. „Das ist ein toller Tag für Haddeby und ein toller Tag für die Gemeinde“, sagte Haddebys Amtsdirektor Ralf Feddersen. „Wer in die Zukunft blickt, kommt an die Breitbandversorgung durch Glasfaser nicht vorbei. Das ist eine Investition in die Zukunft“, ergänzte Stadtwerke-Chef Wolfgang Schoofs. Und Fahrdorfs stellvertretende Bürgermeisterin Rotraud Rasdas sah das genauso.

Mit Blick auf den Gesamtausbau in Haddeby betonten Schoofs und Feddersen, dass es nun auf das Engagement der Bürger ankomme, schließlich müsse die festgelegte Anschluss-Quote von 60 Prozent erreicht werden. 4057 Einwohner, 1896 Haushalte und 1554 Gebäude gelten in Haddeby als unterversorgt. Jeder Bürger des Amtsbereiches kann als Kunde am Breitbandzweckverband teilnehmen. Die Konditionen im Aktionszeitraum, der bis Ende des Jahres festgesetzt ist, sind günstig. Die Mitarbeiter im Service-Büro der Amtsverwaltung in Busdorf stehen für Fragen rund um den Breitbandausbau dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr bereit. Darüber hinaus finden Infoveranstaltungen in den Gemeinden statt.

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