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Seenotretter im Einsatz für verletzten Radfahrer

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Einen ungewöhnlichen Einsatz erlebten am vergangenen Mittwoch die ehrenamtlichen Helfer der Langballigauer Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Südufer der Flensburger Förde: Die Besatzung des Seenotrettungsbootes Werner Kuntze wurde wegen eines schwer verletzten Mountainbike-Fahrers alarmiert. Der junge Mann war in einem Waldstück in Strandnähe zwischen Bockholmwik und Langballig mit seinem Mountainbike gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Dennoch gelang es ihm, bis zum Strand zu robben und sich dort bemerkbar zu machen – zwei Spaziergängerinnen alarmierten daraufhin den Rettungsdienst.

Da der Strandabschnitt jedoch in einem sehr unzugänglichen Gelände liegt, das nur zu Fuß zu erreichen ist, bat der Landrettungsdienst die Seenotretter um Unterstützung. Unmittelbar nach der Alarmierung durch die Seenotleitung Bremen der DGzRS fuhr die Freiwilligen-Besatzung dem Seenotrettungsrettungsboot zur Unglücksstelle. Trotz ihres geringen Tiefganges konnte die Werner Kuntze allerdings nicht auf den Strand fahren, da das Wasser an dieser Stelle extrem flach ist. Deshalb stieg ein Seenotretter in den Überlebensanzug und brachte eine Spezialtrage an das rund 100 Meter entfernte Ufer. Zwischenzeitlich wurde der Verletzte durch einen Rettungsassistenten, der zu Fuß zu ihm gelangt war, medizinisch versorgt. Letztendlich wurde entschieden, den Schwerverletzten über den Landweg zu transportieren. Über einen Kilometer trugen Rettungsassistent und Seenotretter den Verunglückten durch unwegsames Gelände zum Rettungswagen.


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erstellt am 06.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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