Seenotretter befreien manövrierunfähigen Krabbenkutter

23-28223293_23-56994511_1417184908.JPG von
01. Juli 2014, 17:05 Uhr

Zwei Krabbenfischer verdanken den glücklichen Ausgang ihrer Fangreise den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Ihr Kutter war am Montag nach einer Grundberührung vor Rantum (Sylt) aufgelaufen. Aus eigener Kraft konnten sie das Schiff nicht mehr freibekommen. Von einem Seenotkreuzer mussten sie schließlich nach Havneby auf der dänischen Insel Röm geschleppt.

Die zwei Fischer an Bord des Kutters mit Heimathafen Greetsiel (Niedersachsen) hatten gegen Mittag einen Notruf abgesetzt, teilte die DGzRS gestern mit. Zuvor hatte sich das Fanggeschirr am Grund verhakt und den Kutter herumgerissen. Im letzten Moment war es dem Kapitän gelungen, sein Schiff auf den Strand zu steuern, um so eine Kollision mit den Holzbuhnen zu verhindern.

Der Seenotkreuzer Pidder Lüng von der Lister DGzRS-Station konnte das manövrierunfähige Schiff dann vom Strand in tieferes Wasser ziehen. Vormann Christian Koprek steuerte den Seenotkreuzer rückwärts an den Kutter heran, um sich nötigenfalls sofort selbst freiarbeiten zu können. „Wir mussten in dem flachen Wasser sehr vorsichtig manövrieren“, erzählt Koprek.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen