Jübek Open Air vom 8. bis 10. August : Scooter rockt das Sandbahnstadion

Hoffen auf 5000 Besucher: Martin Purwin, Marco Sohr und Florian Lorenz (von links) sind die Veranstalter des Festivals im Jübeker Sandbahnstadion.
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Hoffen auf 5000 Besucher: Martin Purwin, Marco Sohr und Florian Lorenz (von links) sind die Veranstalter des Festivals im Jübeker Sandbahnstadion.

Die Techno-Band ist der Headliner beim dreitägigen Jübek Open Air. Die Veranstalter wollen das Festival als feste Größe etablieren.

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25. Juli 2014, 12:00 Uhr

Das zweite Augustwochenende steht ganz im Zeichen der Musik und Festival-Liebhaber. Vom 8. bis 10. August sorgen über 30 nationale und internationale Bands während des fünften Jübek Open Airs bei den Besuchern im Motodrom für Stimmung.

Headliner ist keine geringere Band als die Technogröße Scooter, die mit Hits wie „Hyper Hyper“ oder „Maria (I like it loud)“ Welterfolge feierte. „Bei Scooter geht es nicht nur um die Musik. Es geht um die Performance und den Kultfaktor der Band“, erklärt Martin Purwin, Konzertveranstalter und einer der drei Geschäftsführer der Jübek Open Air GmbH, die die Veranstaltung ausrichtet. Zu dem Headliner gesellen sich die schwedische Crossover-Band „Clawfinger“ und die deutsche Punkrock-Band „Itchy Poopzkid“. Purwin: „Wir sind ein Festival für Rock- und Pop-Liebhaber im mittleren Feld.“ Das Jübek Open Air sei kein Metal-Festival und wolle auch gar keines sein. „Dafür gibt es andere große Veranstaltungen, die das Feld gut abdecken.“

Dabei seien in diesem Jahr Besucher aus ganz Deutschland unterwegs, und dank internationaler Bands wie „Clawfinger“ werden auch Besucher aus Schweden und Polen erwartet, erzählt Marco Sohr, Elektromonteur und ebenfalls Geschäftsführer der GmbH.

In diesem Jahr gibt es eine große Neuerung: Das Festival findet nicht wie in den vergangenen vier Jahren nur an einem Tag, sondern an drei Tagen statt. Damit wolle man dem Jübek Open Air zu seiner alten Größe verhelfen, so Purwin. „Von 1985 bis 1995 dauerte das Open Air drei Tage. Nach den Besucherzahlen der letzten Jahre sind wir sicher, ein ganzes Wochenende in diesem Jahr stemmen zu können.“ Natürlich sei ein Festival immer mit einem Risiko verbunden – dies sei im Falle des Jübek Open Airs jedoch überschaubar.

Die drei Veranstalter, zu denen neben Purwin und Sohr auch noch der IT-Fachmann Florian Lorenz gehört, freuen sich selbst auf die eine oder andere Band. Sohr: „‚Clawfinger‘ werden in dieser Konstellation nach unserem Festival nicht mehr auftreten – ihr Auftritt ist für mich also ein echtes Highlight.“ In der GmbH selbst hat es nach dem Open Air 2013 personelle Veränderungen gegeben. Das vorherige Mitglied Simon Prato sei aus familiären Gründen ausgeschieden, erzählt Purwin. „Daraufhin habe ich dann seine Position übernommen.“

5000 Besucher sind in diesem Jahr für das Gelände zugelassen. Zudem stehen 3000 Besuchern Zeltmöglichkeiten zur Verfügung. „Wenn der Bedarf besteht, können wir die Kapazität bis auf 4000 erweitern“, erklärt Purwin. Die Veranstalter seien von den bisherigen Ticketverkäufen positiv überrascht worden. „Mit so viel Andrang hatten wir nicht gerechnet – dennoch sind noch Karten zu bekommen, und wir hoffen auf ein nahezu ausverkauftes Festival.“

Die Ticketpreise liegen bei 39, 50 Euro – jeweils für die beiden vollen Festivaltage. Es gibt auch ein Kombiticket für das gesamte Wochenende, das inklusive Zelten mit 79 Euro zu Buche schlägt, hinzu kommt lediglich eine Abfallpauschale. Purwin: „Wir sind mit den Ticketpreisen an die Grenze dessen gegangen, was uns möglich war, um überhaupt eine finanzielle Sicherheit gewährleisten zu können. Das ist unser Kompromiss.“

Neben der Hauptbühne wird es auf dem Gelände noch ein Zirkuszelt mit Elektro-Bühne geben, in dem ein DJ auflegt und auch nach Ende der Konzerte um 1 Uhr getanzt werden kann. Insgesamt sei die Veranstaltung auf Vollverpflegung ausgelegt, so dass man auch für das leibliche Wohl der Besucher mit allerlei Imbissständen und Verpflegungstationen gesorgt habe, betont Purwin.

Für das Wochenende selbst wünschen sich die Veranstalter einfach gutes Wetter, damit sich auch „die volle Festival-Atmosphäre entfalten kann“, so Sohr. Außerdem haben die Drei große Pläne für die Zukunft: „Wir wollen das Jübek Open Air als kulturelles Highlight im Norden etablieren und den jungen Leuten klar machen: Ihr müsst nicht weit fahren, um gute Musik zu hören“, betont Purwin.

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