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Gallberg : Schule und Stadtteil feiern gemeinsam

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gallbergschule hat ihren neu gestalteten Schulhof mit einem Straßenfest eingeweiht. Bürgermeister Arthur Christiansen bekennt sich zur Zukunft der Gemeinschaftsschule.

Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen dem Gallberg und der Gemeinschaftsschule, die seinen Namen trägt: Beide haben mit dem Ruf zu kämpfen, es gehe bergab mit ihnen. Die Schule wehrt sich gegen diesen Eindruck ebenso kräftig, wie es die Kaufleute tun, die ihre Geschäfte in dem Straßenzug am östlichen Ende der Innenstadt haben. Gestern Nachmittag feierten beide gemeinsam zum ersten Mal das „Gallbergfest“.

Die Gallbergschule weihte dabei ihren neu gestalteten Schulhof ein. Er musste unter anderem deshalb saniert werden, weil der Hang, auf dem er sich befindet, abzurutschen drohte. Das neue Pflaster enthält nun großflächige Muster, auf denen die Kinder Schach, Dame, Mensch ärgere dich nicht oder Hinkespiele spielen können. „Wir wollen alte Gesellschaftsspiele fördern, damit die Schüler nicht immer nur am Handy spielen“, sagte Schulleiterin Anja Moeskes.

Das Bauvorhaben kostete 141 000 Euro. „Es wird ja auch im Innern der Schule immer wieder viel modernisiert“, sagte Moeskes, „aber über diese auch nach außen sichtbare Investition freue ich mich besonders.“ Sie sei nämlich ein Zeichen, dass die Stadt Schleswig als Schulträger der Gallbergschule eine Zukunft gebe. „Wir wurden schon oft totgesagt, aber es gibt uns immer noch.“

Auch Bürgermeister Arthur Christiansen bekräftigte sein Bekenntnis zur Gallbergschule. „Ihr Ruf ist besser, als er oft gemacht wird“, sagte er. Viele Schleswiger Bürger hätten nach ihrer Schulzeit an der Gallbergschule in der Stadt Karriere gemacht. Die Schule sei ein wichtiger Bestandteil des Stadtteils.

So feierte denn auch der ganze Stadtteil mit, während auf dem Schulhof erst die sechsten Klassen die Party mit einem Lied eröffneten und anschließend die Zirkus-AG der Schule ihr Können unter Beweis stellte. Der Budenzauber am unteren Ende des Gallbergs, am Eingang zur Fußgängerzone, lockte zahlreiche Neugierige an.

Den Anstoß dazu hatten Karen und Thorsten Hoffmann gegeben, die mit ihrem Medigna-Pflegedienst erst im Herbst des vergangenen Jahres an den Gallberg gezogen waren. In der Stadtbäckerei Hagge, der Edelmetallschmiede Frieß und dem ebenfalls erst vor einem Jahr neu eröffneten Sky-Markt fanden sie schnell Mitstreiter. Auch Stadtmanagerin Monika Siegel unterstützte die Aktion. Bei einer Rallye durch die Geschäfte waren Preise zu gewinnen, und es gab Grillwurst und dazu Bier aus der Taarstedter Brauerei.

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erstellt am 06.Sep.2014 | 07:25 Uhr

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