Ellingstedt : Schnelles Internet belastet Haushalt

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12. Dezember 2009, 05:23 Uhr

Ellingstedt | Der Finanzausschuss hatte gut vorgearbeitet und so nahm die Verabschiedung des Ellingstedter Nachtragsetats 2009 und des Haushaltes 2010 nur noch wenig Zeit in Anspruch. Finanzausschussvorsitzende Ellen Hansen erläuterte die Eckdaten des Nachtragshaushaltes 2009, der sich im Verwaltungsteil um 46 500 Euro (5,2 Prozent) auf nunmehr 848 400 Euro vermindert und im Vermögens teil um 186 000 Euro (143,74 Prozent) auf nunmehr 315 400 erhöht hat. Im Verwaltungshaushalt reduziere sich der Kostenanteil am Kindergarten um 21 300 Euro auf 37 300 Euro, so die Ausschussvorsitzende. Die im Ursprungshaushalt veranschlagten Planungskosten für den Ausbau des Breitbandnetzes wurden auf Null gesetzt. Da die Gemeinde nunmehr selbst den Bau des Breitbandnetzes betreiben werde, seien stattdessen Haushaltsmittel in Höhe von 22 000 Euro im Vermögenshaushalt veranschlagt worden, stellte Hansen klar.

Beim Haushalt 2010 habe man sich an diesem Jahr orientiert, so Hansen weiter. Zur Finanzierung einer Entschlammungsmaßnahme würden 31 500 Euro der Rücklage entnommen und allein für den Ausbau des Breitbandnetzes habe man Mittel in Höhe von 110 000 Euro eingestellt.

Schulden habe die Gemeinde Ellingstedt nicht, sagte Kämmerer Udo Mallwitz. Den freien Finanzspielraum pro Einwohner bezifferte er auf 3,28 Euro. Das Volumen des Haushaltes 2010 weist im Verwaltungshaushalt 892 200 Euro auf und beläuft sich im Vermögenshaushalt auf 317 700 Euro.

Frohe Kunde gab es in Sachen Gebühren bei der Schmutzwasserentsorgung. Während noch im Vorjahr die Gebühren angehoben werden mussten, konnten sie für 2010 wieder um 15 Cent auf nunmehr 2,60 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser gesenkt werden. Die Grundgebühr bleibe bei 78 Euro jährlich, erklärte Ellen Hansen.

Über aktuelle Vorhaben berichtete die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Christiansen. Sie teilte unter anderem mit, dass das Mentoring-Projekt, bei dem Jugendliche der Erich Kästner-Schule ein Jahr lang an der Seite von Gemeindevertretern Einblicke in die Kommunalpolitik erhalten, abgebrochen werden musste. Der für dieses Projekt zuständige Lehrer sei ausgefallen und Ersatz könne nicht gestellt werden, bedauerte sie. Ferner informierte Christiansen über die Fachstelle gegen Frauenhandel "contra" und über das Projekt "streit:fair". Für weitere Informationen verwies Christian sen auf ihre Homepage, die über einen Link zur Gleichstellungsbeauftragten auf der Internet-Adresse des Amtes unter www.amt-arensharde.de eingesehen werden kann.

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