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Schleswiger Nachrichten

24. August 2017 | 09:32 Uhr

Flohmarkt : Schnäppchenjagd auf dem Holm

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Zum fünften Mal organisierten die Holm-Bewohner einen Flohmarkt in der Fischersiedlung. Es kamen fast 1000 Besucher.

Es war das fünfte Mal, dass die Bewohner des Holms die Fischersiedlung für den Autoverkehr sperrten und zum Flohmarkt ihre Tapeziertische auf die Straßen stellten. Was die Holmer Beliebung 2007 zum ersten Mal auf die Beine stellte, ist inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden – und zu einem Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen. Nahezu 1000 Besucher schlenderten gestern im Laufe des Tages über die gepflasterten Straßen zwischen den historischen Fischerhäuschen. Die Bewohner des Holms boten an, was ihre Dachböden hergaben. Wer selbst nichts mehr hat, von dem er sich trennen möchte, der hat Angehörige, die den Flohmarkt einer Auktion bei E-Bay klar vorziehen. „Wir verkaufen heute ganz viele Sachen von unserer Patentochter“, sagte zum Beispiel Uta Müller, die vor wenigen Jahren mit ihrem Mann Klaus auf den Holm zog und sich gestern zum dritten Mal am Holmer Flohmarkt beteiligte. Er findet im zweijährigen Rhythmus statt, und so sammeln sich immer wieder zahlreiche Dinge an, von denen sich ihre Besitzer schweren oder leichten Herzens trennen: Altes Geschirr, ausgelesene Bücher, ein ausrangierter Anrufbeantworter oder Kleidung, die den Kindern zu groß geworden ist. Und nicht nur die Besitzer der Souvenir- und Kunsthandwerkerläden haben auch hochwertigere Waren im Angebot.

Keine Fressbuden, keine professionellen Händler – das ist das Geheimnis dieses Flohmarktes, der ganz ohne Rahmenprogramm funktioniert.

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von
erstellt am 07.Sep.2015 | 07:48 Uhr

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