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9. bis 17. Dezember : Schleswiger Schwahlmarkt steht im Zeichen der Domsanierung

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Zum 36. Mal bauen Kunsthandwerker aus ganz Deutschland ihre Stände im historischen Schwahl des St.-Petri-Doms auf.

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 16:42 Uhr

Während zurzeit vor dem Hauptportal des Domes die Arbeiter dabei sind, das Fundament für das große Baugerüst vorzubereiten, das dort Anfang 2018 aufgebaut wird, laufen drinnen die Vorbereitungen für den Schwahlmarkt auf Hochtouren. Am Sonnabend ist es soweit: Dann fällt um Punkt 12 Uhr der Startschuss für die 36. Auflage des Kunsthandwerkermarktes, der Jahr für Jahr mehr als 10 000 Besucher nach Schleswig lockt.

In diesem Jahr allerdings steht der Schwahlmarkt erstmals auch im Zeichen der Domsanierung. Vor allem merkt man das daran, dass das Turmportal geschlossen ist. Die Gäste müssen den Seiten- oder Hintereingang nutzen. Da es dadurch ein Fluchtweg weniger gibt, hat das auch Auswirkungen darauf, wie viele Menschen gleichzeitig in den Dom dürfen. „Wir werden an den Eingängen zählen müssen. Bei 700 ist Schluss“, sagt Pastorin Christiana Lasch-Pittkowski insbesondere mit Blick auf das Adventssingen am Sonntag, 17. Dezember, mit dem der Schwahlmarkt traditionell zu Ende geht – und bei dem der Dom stets fast aus allen Nähten platzt.

28 Kunsthandwerker werden auch diesmal neun Tage lang für ein buntes Markttreiben im Schwahl sorgen. Dazu gibt es eine Cafeteria sowie Grillwurst und Punsch (im Hof). Und natürlich gibt es auch wieder ein breit gefächertes Rahmenprogramm. So heißt es unter anderem täglich um 15 Uhr: „Sehen und Verstehen – der Brüggemann-Altar und seine Bedeutung“. Verschiedene Experte referieren dann über zahlreiche Aspekte rund um das wohl bekanntesten Kunstwerk des Domes. Außerdem werden bekannte Persönlichkeiten aus der Region jeweils um 16.30 Uhr weihnachtliche Geschichten vorlesen. Im Anschluss sind die Zuhörer zum gemeinsamen Singen eingeladen. Auch in diesem Jahr wird es beim Schwahlmarkt im Dom einen Stand der Kirchenmusik geben, auf dem vor allem antiquarisch Schallplatten, CDs und Noten verkauft werden. Der Verkaufserlös kommt der kirchenmusikalischen Arbeit am Dom zugute.

>Öffnungszeiten: Sonnabend und Sonntag 12 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr.

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