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Debattiermeisterschaft : Schleswiger Gymnasiastinnen argumentierten am besten

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Pia Marie Nottrott (18) aus Hüsby und Cathrine Thams (17) haben die Debattiermeisterschaft der Gymnasien gewonnen. Die Lornsenschülerinnen überzeugten vor 240 Besuchern im Kreishaus.

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erstellt am 27.Feb.2014 | 07:45 Uhr

Pia Marie Nottrott (18) aus Hüsby und Cathrine Thams (17) haben die Debattiermeisterschaft der Gymnasien gewonnen. Die Lornsenschülerinnen waren von ihren Konkurrenten des BBZ-Schleswig, der Klaus-Harms-Schule in Kappeln, der Schleswiger Domschule, der A.P. Møller Skolen sowie des Bernstorff-Gymnasiums aus Satrup vor rund 240 Zuschauern argumentativ nicht zu schlagen.

Daneben waren vertreten: Wahab Bajwa, Frithjof Sommer, Stefan Napirata, Björn Daumann (BBZ), Emmelie Finkenflügel, Vivien Appelmans, Piet Ramsl und Leo Köpke (Klaus-Harms-Schule Kappeln), Anica Zerfuss, Lara Sophie Bierhoff (als Team der Domschule Schleswig und der Klaus-Harms-Schule), Manja Levana Weihe und Lea Thomsen (A.P. Møller Skolen), sowie Jan-Niklas Hasenpusch und Momme Grau (Bernstorff-Gymnasium Satrup).

Ausdrucksstark und selbstbewusst argumentierten die beiden zum Thema „Schriftliche Beurteilung statt Noten?“. „Meine Damen und Herren, wir wollen die Schüler mit all den verschiedenen Talenten wertschätzen – sie sollen einzigartig sein, mit allen Stärken und Schwächen. Gegen Noten für Fairness“, plädierte Thams für die Abschaffung der Schulnoten. Ihre Worte ernteten viel Applaus. „Ist das einzelne Individuum nicht ein Glied, das die gesamte Kette ausmacht?“ bekräftigte Pia Marie Nottrott. Das Duo zeigte sich geschlossen, prüfte ernsthaft die Argumente der Gegner, setzte sich ideenreich mit dem Thema auseinander und hielt ständigen Sichtkontakt zum Publikum – das kam nicht nur bei der Jury an.

„Es war eine richtig tolle Finaldebatte. Ich bin richtig stolz auf euch“, lobte Rhetoriktrainer Andreas Kirberger.
Auch wenn kein Teilnehmer am Ende als Verlierer aus der Veranstaltung hervorgingen, war sich die Jury um Präsident Dr. Bernd Hoefer, Stifter Holger Wüstenberg, Kreispräsident Ulrich Brüggemeier, Referentin Julika Stenzel, Sprechwissenschaftler Prof. Dr. Hartwig Eckert und Kreisjugendringvorsitzender Ralph Schmidt bei der Entscheidung über die Sieger einig.

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