Yachthäfen : Schlauchboot-Diebe machen die Schlei unsicher

Diebe an der Schlei haben es auf Außenbord-Motoren abgesehen.
Diebe an der Schlei haben es auf Außenbord-Motoren abgesehen.

Die Polizei mahnt zu besonderer Wachsamkeit in den Bootshäfen rund um Schleswig.

shz.de von
25. Juli 2018, 14:44 Uhr

Die Kriminalpolizei Schleswig verzeichnet derzeit eine Häufung von Diebstählen in Yachthäfen an der Schlei. Besonders begehrt scheinen derzeit hochwertige Schlauchboote mit entsprechenden Außenbordmotoren zu sein. Aber auch andere Boote und Zubehör sind Ziele der Diebe.

So wurde in der vergangenen Woche im Zeitraum vom 16. bis zum 20. Juli  von einer  Anlegestelle im Strandholm in Fahrdorf ein Schlauchboot der Marke "Jetline" gestohlen und ein Schlauchboot der Marke "Bombard" mit einem Yamaha-Außenbordmotor im Wert von 16.000 Euro gestohlen.

An der Anlegestelle im Wiesenweg in Fahrdorf wurde am Wochenende versucht, ein Motorboot zu entwenden.

An diesem Montag wurde im Bereich einer Badestelle am Marienbad in Busdorf ein hochwertiges Schlauchboot herrenlos aufgefunden, das offenbar zuvor entwendet wurde.

Die Kriminalpolizei Schleswig bitte um Hinweise zu den Taten unter der Telefonnummer: 04621-84 0.

Gleichzeitig wendet sich die Polizei  an die Bootseigner und Gastlieger in Yachthäfen und ruft zur Aufmerksamkeit auf: Wer verdächtige Personen bemerkt,  die offenkundig nichts in den Häfen und an den Anlegestellen zu  suchen haben, möge den Hafenmeister informieren oder die Polizei rufen. "Achten Sie nicht nur auf Ihr eigenes Boot, sondern haben Sie auch ein Auge auf die Boote Ihrer Liegeplatznachbarn", rät Polizeisprecher Christian Kartheus "Sichern Sie Ihr Eigentum gegen Diebstahl, verschließen Sie die Schotten und ketten Sie die Außenborder an."

Vorsorglich, so die Polizei, sollten die Eigner Fotos ihrer Boote und der Ausrüstung fertigen und ihr Eigentum eindeutig identifizierbar machen - zum Beispiel mit Gravuren. "Wenn Sie bestohlen worden sind, rufen Sie bitte umgehend die Polizei, damit wir schnell mit unseren Ermittlungen anfangen können."

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