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Borgwedel : Sanierung der B 76 mitten in den Ferien

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Sperrung der Bundesstraße voraussichtlich während der gesamten Sommerferien / Radweg-Erneuerung wird vorgezogen

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 08:04 Uhr

Borgwedel | "Während der Sommerferien wird es zur teilweisen Vollsperrung der B 76 kommen", eröffneten Rainer Harks und Gerhard Nörenberg vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr den Teilnehmern der Einwohnerversammlung der Gemeinde Borgwedel. Auf dem Programm stehen Sanierungsarbeiten an der B undesstraße zwischen Fleckeby und Fahrdorf, erfuhren die rund 80 Teilnehmer. Die Arbeiten werden voraussichtlich die gesamten Sommerferien andauern und bereits am 24. Juni beginnen. Die B76 wird während dieser Zeit zwischen Fleckeby und Fahrdorf gesperrt. Eine weiträumige Umleitung führt ab Eckernförde Richtung Owschlag zur B77 und von dort Richtung Schleswig.

Noch vor der Straßensperrung soll der Radweg fertig gestellt werden, sodass er weiter genutzt werden kann. Die Arbeiten sollen bereits am 10. Juni beginnen. Dem Wunsch der Gemeinde nach "Flüsterasphalt" könne nicht entsprochen werden, stellten die Mitarbeiter des Landesbetriebes klar. Dieser werde, da er sehr kostenintensiv und auch nicht so lange haltbar sei, nur in wenigen Fällen aufgebracht. Durch die neue Straßendecke werde aber der Straßenlärm um einiges verringert.

Diskutiert wurde über den erst vor fünf Jahren aufgebrachten Straßenbelag, der nicht nur zu einer erheblichen Zunahme der Fahrgeräusche führte, sondern bereits nach einem Jahr große Löcher aufwies. Rainer Harks bestätigte die Vermutung einer Bürgerin, dass die Asphaltierung seinerzeit extra für die damalige Landesgartenschau vorgenommen wurde, um die Zugangswege "ansehnlich" zu machen.

Bei den Bauarbeiten im Sommer werde man "in die Tiefe" gehen und die Straße neu bauen. "Scheuen Sie sich nicht, einfach mal vorbeizukommen und die Arbeiten zu verfolgen", sagte Harks. Sollte es Probleme mit der Straßensperrung geben, sei der Landesbetrieb bemüht, Hilfestellung zu geben.

Bürgermeister Uwe Jensen stellte das Ergebnis einer Fragebogenaktion zum Thema Feuerwehr vor. Von den 272 verschickten Bögen seien nur 33 Antworten eingegangen. Mehrheitlich wurde zwar ein ehrenamtliches Engagement gut geheißen, berufliche Gründe oder Zeitprobleme seien jedoch ausschlaggebend, nicht in die Feuerwehr einzutreten. In drei Antworten wurde der hierarchische Führungsstil als Grund genannt nicht mitzumachen. Noch sei die Feuerwehr einsatzfähig, zudem gut ausgerüstet, sagte Wehrführer Thomas Rühs, doch wie im gesamten Kreis gebe es Nachwuchsprobleme. In Borgwedel käme zudem die Altersstruktur der Bürger hinzu. Vielleicht, so Jensen, sollte die neue Gemeindevertretung überlegen, ob für Familien ein Betreuungsgeld für die Kinder während der Übungsabende gewährt werden könne.

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