zur Navigation springen
Schleswiger Nachrichten

24. August 2017 | 07:30 Uhr

Glücksburg : Rettungsschwimmer mit Oberwasser

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

DLRG Glücksburg: Prall gefüllte Kasse, aber Zoff mit der Stadt.

Fast nur gute Nachrichten gab es auf der Jahreshauptversammlung der DLRG Glücksburg im Propst-Torp-Haus: Finanziell steht der Verein rosig da, erwirtschaftete im vergangenen Jahr 17  174 Euro Überschuss und hatte damit 106  202 Euro am Jahresende auf dem Konto. 8184 Euro wurden allein durch das „Fördecrossing“ eingenommen. Vorstandsmitglied Klaus Loesmann machte am Ende seines Kassenberichtes den spaßhaften Vorschlag, der Stadt das Sorgenkind Fördeland-Therme bald abkaufen zu können. Das Verhältnis zur Stadt wurde als einziger Punkt der Tagesordnung negativ bewertet.

„Die notwendigen Renovierungen unserer Wachstation in Sandwig wären finanziell möglich, aber die Stadt trifft nicht die notwendigen Vorkehrungen hierfür“, kritisierte Vorsitzender Horst Petersen zum wiederholten Mal. Aufgrund der Unstimmigkeiten sei der Verein auch nicht am Jubiläum der Therme (zehn Jahre) beteiligt. Das Bad wird von der Stadt betrieben.

Die Zahl der Schwimmer nannte Petersen „stabil“. Die Mitgliederzahl beträgt 400. Die sportliche Leistung der Glücksburger Rettungsschwimmer sei sehr lobenswert – „die Landesmannschaft besteht zum Großteil aus Glücksburgern“, so Petersen.

Anke Petersen (47) übergab nach einstimmiger Wahl die Leitung des Ausbildungsbetriebs an Yoreme Dethleffsen (20). „Ich weiß das Amt jetzt in guten Händen, also kann ich gehen“, sagte die vierfache Mutter und Ärztin, die sich freut, an den Wochenenden künftig auch mal Ausflüge außerhalb der Schwimmhallen machen zu können. Ihre Nachfolgerin befindet sich in der Ausbildung zur Erzieherin.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Apr.2017 | 13:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen