Spende der Kreismitarbeiter : „Restcent“ für den Verein Verwaister Eltern

Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten: (v.l.) die Personalräte des Kreises Carsten Holst, Stephan Dose und Andrea Cunow sowie der Vereinsvorstand Katja Suchsdorf-ter Avest, Anja Heitmann-Flor und Margarethe Harder bei der Spendenübergabe im Dom.
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Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten: (v.l.) die Personalräte des Kreises Carsten Holst, Stephan Dose und Andrea Cunow sowie der Vereinsvorstand Katja Suchsdorf-ter Avest, Anja Heitmann-Flor und Margarethe Harder bei der Spendenübergabe im Dom.

1700 kamen bei einer Sammel-Aktion zugunsten des Vereins zusammen.

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08. Dezember 2013, 14:00 Uhr

Ein schöneres Nikolausgeschenk hätte es für Katja Suchsdorf-ter Avest gar nicht geben können. Entsprechend freudestrahlend nahm sie gestern stellvertretend für den gesamten Vorstand des Vereins Verwaiste Eltern SH eine Spende in Höhe von 1700 Euro entgegen. Der stattliche Betrag war bei der Aktion „Restcent“ zusammengekommen, bei der die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und des Servicebetriebes des Kreises die Möglichkeit haben, jeweils den Betrag zu spenden, der am Ende des Monats auf der Gehaltsabrechnung hinter dem Komma steht – also höchstens 99 Cent.

„Von unseren insgesamt rund 800 Mitarbeitern haben sich etwa 280 an der Aktion beteiligt – es werden jedes Jahr mehr“, erklärte Stephan Dose, Gesamtpersonalrat des Kreises bei der Spendenscheck-Übergabe im Schleswiger Dom. Jedem Mitarbeiter sei es frei gestellt mitzumachen. Man müsse lediglich eine Einverständniserklärung ausfüllen, den Rest erledige – mit wenig Aufwand – die Verwaltung. Die Teilnehmer könnten dann Vorschläge machen, an welche wohltätige Institution der Erlös gehen könnte. Am Ende entscheidet eine Wahl. Bei der „Restcent“-Premiere des Kreises vor vier Jahren waren 600 Euro zusammengekommen. Das Geld ging damals an die Jugendstiftung Winkler.

„Man merkt, dass es eine wachsende Nachfrage nach unseren Angeboten gibt. Viele Trauernde haben großen Gesprächsbedarf“, erklärte Katja Suchsdorf-ter Avest. Auch der „Garten der Kinder“, ein Gräberfeld für totgeborene und sehr früh verstorbene Kinder im Schleswiger Friedrichsberg, werde von immer mehr Eltern genutzt. Die Spende des Kreises werde nun zu Großteilen zur notwendigen Erweiterung des Areals genutzt.

Während des Schwahlmarktes im Schleswiger Dom präsentiert sich der Verein Verwaister Eltern durchgängig mit einem Infostand.

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