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Pétanque-SPieler aus Idstedt : Quentin will für Deutschland antreten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der 13-Jährige Quentin Nitsch fährt zum Kaderlehrgang der Deutschen Pétanque-Jugend.

Die Freude war groß bei Quentin Nitsch, als ihm der Jugendreferent des Pétanque-Verbandes Nord, Gerd Schulz, die Nachricht überbrachte, dass er am Kaderlehrgang der Deutschen Pétanque-Jugend teilnehmen darf. Durch gute und konstante Leistungen in der Boulesaison 2015 hatte sich der 13-jährige Auswahlspieler in die Notizbücher der beiden Bundestrainer Bernd Wormer und Andrea Schirmer gespielt.

Mit dem Sieg des Jugendländermasters in Idstedt im April (wir berichteten) und einem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Neckarshausen hatte er das selbstgesteckte Ziel, einen Bundestitel in diesem Jahr zu gewinnen, erreicht. Mit dem zweiten Platz seiner Vereinsmannschaft Idstedter Petanque Club II in der Oberliga Nord wurde die gute Jahresbilanz dann abgeschlossen.

Beim Kaderlehrgang in Düsseldorf warteten nun neue Herausforderungen auf den talentierten Nachwuchsspieler. Zusammen mit elf anderen Auswahlspielern galt es, aus dem Programm der Bundestrainer viele Erkenntnisse zu sammeln, um sich individuell zu verbessern. Viele Lege- und Schießübungen mit Punktewertungen und Videoanalyse, verschiedene Mannschaftsformationen mit Spielerbeobachtungen und Fitnesstests bildeten den praktischen Schwerpunkt.

Im theoretischen Teil an den Abenden ging es primär um die Aspekte der mentalen Stärke, um in dieser Präzisionssportart noch erfolgreicher werden zu können. Quentin Nitsch war von den Inhalten und abwechslungsreichen Praxisübungen sehr angetan. Den größten Spaß hatte er in den unterschiedlichsten Formationsspielen mit den anderen Kaderspielern, wie beispielsweise Temur Kurbanov, der bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Thailand den zweiten Platz belegt hatte. Über eine weitere Lehrgangseinladung durch den Bundestrainer würde sich der 13-Jährige freuen. „Einmal für Deutschland zu spielen, ist mein Traum“, sagte Quentin Nitsch, der damit seine sportliche Plan klar formuliert. 

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