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Schleswiger Nachrichten

22. August 2017 | 00:24 Uhr

Problemlöser

vom

Wenn das Bauamt bei der Sanierung des Schleswiger Straßennetzes genauso erfolgreich sein sollte wie bei der Betreuung des Theatergebäudes (das wegen Einsturzgefahrs nicht mehr nutzbar ist), beim Bau des Domschulanbaus (dessen Fertigstellung sich erheblich verzögert hat) oder bei der Sanierung der früheren Pestalozzischule (die viel teurer wurde als kalkuliert), dann sollten alle Schleswiger rechtzeitig die Konsequenzen ziehen und sich einen Geländewagen bestellen. Denn normale Autos würden an den künftigen Schleswiger Schlaglochpisten scheitern.

Jahrelang hat sich das Bauamt nicht ausreichend um die Straßen gekümmert, und jetzt zettelt es ein Kompetenzgerangel um die Zuständigkeit bei der Sanierung an. Damit hat sich die Behörde am Gallberg keinen Gefallen getan. Denn die Umweltdienste haben mit der Oberflächensanierung der südlichen Flensburger Straße bewiesen, dass sie Probleme schnell, gut und im Sinne der Bürger lösen können. Es gibt keinen Grund, an ihrem Können zu zweifeln. Hinzu kommt: Die Situation der Straßen in Schleswig ist prekär. Es muss jetzt gehandelt werden - und nicht erst in Monaten oder Jahren. Preisfrage: Wie würden das Bauamt und die Umweltdienste reagieren, wenn sie zu einem brennenden Haus gerufen würden? Antwort: Das Bauamt würde ein Konzept für die perfekte Brandbekämpfung entwerfen; die Umweltdienste würden einen Schlauch nehmen und löschen.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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