Feuer in Schleswig : Polizei fasst mutmaßliche Hertie-Brandstifter

Flammen schlagen aus dem leer stehenden Hertie-Gebäude, brennende Müllcontainer, acht abgefackelte Dienstwagen der Nospa: In der Nacht zu Dienstag war in Schleswig offenbar ein Serien-Brandstifter unterwegs.
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Flammen schlagen aus dem leer stehenden Hertie-Gebäude, brennende Müllcontainer, acht abgefackelte Dienstwagen der Nospa: In der Nacht zu Dienstag war in Schleswig offenbar ein Serien-Brandstifter unterwegs.

Mehrere Autos und ein leerstehendes Kaufhaus brannten am Dienstag in Schleswig. Einen Tag später gibt die Polizei bekannt, zwei mögliche Täter geschnappt zu haben. Einer der Jugendlichen hat ein Teilgeständnis abgelegt.

shz.de von
09. Oktober 2013, 11:34 Uhr

Schleswig | Die Kriminalpolizei hat die Brandserie in Schleswig vom Dienstagmorgen schnell aufgeklärt. Schon wenige Stunden nach Ausbruch des letzten Feuers nahmen die Fahnder die mutmaßlichen Brandstifter fest. Die beiden 17 und 19 Jahre alten Männer seien in der Nähe eines der Feuer angetroffen worden, sagte Polizeisprecher Matthias Glamann am Mittwoch in Flensburg. Der Ältere habe am Dienstag bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Unter anderem habe er die Brandstiftung am leerstehenden ehemaligen Karstadt-Kaufhaus eingeräumt, hieß es.

Bei insgesamt drei Bränden binnen kurzer Zeit in der Innenstadt waren am Dienstag außerdem acht Autos und mehrere Mülltonnen zerstört worden. Auf einem öffentlich-zugänglichen Parkplatz der Nord-Ostsee Sparkasse (Nospa) gingen allein sechs Dienstwagen des Kreditinstituts in Flammen auf. Verletzt wurde bei den Feuern niemand. Der Gesamtschaden bewege sich im sechsstelligen Bereich, hieß es.

Die mutmaßlichen Täter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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