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Süderbrarup : Politischer Klartext beim Neujahrsempfang

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der elfte Neujahrsempfang der Seniorenunion Süderbrarup war auch ein politisches Ereignis. CDU-Politiker von der Kommunalebene bis zum Landtag nahmen teil.

Der elfte Neujahrsempfang der Seniorenunion Süderbrarup war auch ein politisches Ereignis. Der Vorsitzende Nikolaus Bäumer konnte wieder CDU-Politiker von der Kommunalebene bis zum Landtag begrüßen. Süderbrarups Bürgermeister Friedrich Bennetreu eröffnete die Veranstaltung humorvoll mit den Süderbraruper Dauerbrennern „Blätterrauschen in der Waldstraße“ und „Verkehr in der Bahnhofstraße“. „Die wird auch durch Klagen nicht breiter“, meinte er. Dann legte er die gesamte Bandbreite der Aufgaben vor, die auf die Gemeinde warten und schloss mit dem Karnevalslied: „Wer soll das bezahlen?“

Süderbrarups Amtsvorsteher Thomas Detlefsen erläuterte die Probleme seiner Institution, die aus unzureichenden Gewerbeflächen, einer erneuerungsbedürftigen Brücke Lindaunis und einem angegriffenen Haushalt bestehen. „Doch der ist bei mir in guten Händen“, meinte er selbstbewusst. Herausforderungen seien die Schulpolitik und die Umsetzung der neuen Amtsordnung. Er forderte die Senioren auf, weiterhin ihr politisches Potenzial zu nutzen. „Ihr könnt etwas bewegen“, rief er ihnen zu.
Dieses setzten die Zuhörer gleich beim nächsten Bericht um, als ein Mitglied die Anwesenden aufforderte, mehr in Süderbraruper Geschäften einzukaufen, um die Vielfalt der kleinen Läden zu erhalten.

Christian Hansen, der neue Vorsitzende des Wirtschaftsvereins, beklagte nämlich die Leerstände „Wir haben hier einen Ort zum Wohlfühlen, in dem die Einwohnerzahl steigt, aber die Wirtschaftskraft sinkt“, erklärte er.

Johannes Callsen, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, monierte die Situation des ländlichen Raumes gegenüber den Ballungszentren. „Es ist notwendig, die Interessen der Region gegenüber dem Land zu vertreten“, stellte er fest. Als besonderes Beispiel führte er dazu die Brücke Lindaunis an, deren Baubeginn inzwischen auf 2016 verschoben wurde und deren Finanzierung nicht gesichert sei.

Der stellvertretende Amtswehrführer Ralf Nöhren nahm als ehemaliger Leiter der Jugendfeuerwehr des Amtes eine Spende in Höhe von 300 Euro entgegen, die auf der Weihnachtsfeier der Seniorenunion eingesammelt worden war. Das Geld soll zur Finanzierung eines Mannschaftswagens für die Jugendlichen dienen.

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erstellt am 14.Jan.2014 | 07:45 Uhr

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