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Schleswiger Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:06 Uhr

Poetik-Reihe mit namhaften Autoren

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 30.Apr.2015 | 16:15 Uhr

Namhafte Autoren sind zu Gast bei den Werkstattgesprächen zur „Poetik der Gegenwart“, die Prof. Matthias Bauer in diesem Semester seinen Studenten an der Europa-Universität Flensburg bietet. Den Auftakt machte am Donnerstag Mirna Funk, die in ihrem Debüt „Winternähe“ die Erlebnisse einer Deutsch-Jüdin schildert, die in Berlin und Tel Aviv lebt. Erscheinungstermin für ihren Roman ist erst im Juli, weshalb sich die Gelegenheit ergab, auch über das Lektorat zu sprechen. Eine Woche später, am 7. Mai, ist Jochen Missfeldt, geboren 1941 in Satrup und vielfach ausgezeichnet, zu Gast in der Uni. Der Fokus des Werkstattgesprächs mit ihm wird auf dem Roman „Steilküste. Ein See- und Nachtstück“ liegen.

Diese beiden Schriftsteller zeigen schon, worauf es Matthias Bauer bei der Auswahl angekommen ist. Er habe sich einen Mix vorgestellt aus jungen und älteren Autoren, aus Schriftstellern der Region wie auch von Ferne und solchen mit „möglichst vielen Anknüpfungen an aktuelle Themen“. Der Germanistik-Professor nennt zu letzterem beispielhaft Maxi Obexer aus Brixen – ebenfalls preisgekrönt. Ihr Roman „Wenn gefährliche Hunde lachen“ von 2011 handelt von der Odyssee einer jungen Afrikanerin, die mit Hilfe von Schleppern nach Europa zu gelangen versucht.

Der Ablauf der Werkstattgespräche soll dem Muster Vorstellung – Lesung – Gespräch folgen. Einige Fragen an die Autoren werden in einem an die Reihe gekoppelten Seminar vorbereitet. Die Werkstattgespräche finden donnerstags statt zwischen 18 und 20 Uhr (Ausnahme: Jochen Missfeldt, Beginn bereits um 17 Uhr) im Hauptgebäude der Europa-Universität HG 247.

Folgende Gäste sind noch vorgesehen: 7. Mai – Jochen Missfeldt (17 Uhr), 14. Mai – wahrscheinlich Petra Gropp, Lektorin S. Fischer-Verlag, 21. Mai – Heike Geißler, 28. Mai – Maxi Obexer, 4. Juni – Jan Christophersen, 14. Juli – Kiki Rita Edosie. Gäste sind willkommen und können sich bei matthias.bauer@uni-flensburg.de weitere Auskünfte einholen.

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