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Süderbrarup : Pleistuper Straße: Sanierung zu teuer

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Schwere Schäden an dem ursprünglich landwirtschaftlich genutzten Weg durch Schwerlast- und Umgehungsverkehr

Obwohl die Pleistruper Straße in Süderbrarup durch den Schwerlastverkehr und das erhöhte Verkehrsaufkommen aufgrund der Umfahrung der Ortsdurchfahrt erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde und von Schlaglöchern übersät ist, hat sich der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt gegen einen nachhaltigen Ausbau der Straße ausgesprochen. Zuvor hatte Süderbrarups Bürgermeister Friedrich Bennetreu die Ergebnisse einer Kernbohrung vorgestellt, wonach die Tragschicht der Straße lediglich eine Dicke von 40 Zentimetern aufweist. Um den Schwerlastverkehr aufnehmen zu können, müsste diese erheblich verstärkt werden. Die Pleistruper Straße entsprechend den Untergrundverhältnissen auszubauen, könnte bis zu zwei Millionen Euro kosten, so der Bürgermeister. Ausschussvorsitzender Andreas Kupperschmidt plädierte dafür, zunächst die tatsächliche Funktion der Straße festzulegen, um den möglichen Ausbau dann davon abhängig zu machen. Uwe Schneider, Wolfgang Warwel und Hans-Walter Niendorf wiesen in diesem Zusammenhang auf die Nutzung der Pleistruper Straße als Zubringer für das Wohngebiet hin. Johannes Jensen erinnerte an den eigentlichen Charakter der Straße als Weg für den landwirtschaftlichen Verkehr. Die Kosten einer Straßensanierung schreckten die Gemeinde dann so stark, dass sie lediglich die Auflagen der Verkehrssicherheitspflicht erfüllen will.

Nach der Sanierung der Bachstraße legte der Bauausschuss eine neue Parkregelung vor. Danach darf am Straßenrand geparkt werden. Vorbeifahrenden Fahrzeugen ist es erlaubt, die abgesenkte Bordsteinkante zu überfahren. Der Gehweg darf nicht als Parkraum genutzt werden.

Für den Ausbau der Raiffeisenstraße legte der Bauausschuss einige Eckdaten fest. Danach soll die Fahrbahn auf der gesamten Strecke verengt und der rechte Gehweg verbreitert werden.

Einig waren sich alle Ausschussmitglieder, Süderbrarups Freibad attraktiver zu gestalten, und auch darüber, nach der vermutlich bevorstehenden Schließung des Kappelner Bades Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen, das Freibad zu nutzen.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 00:35 Uhr

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