Pfingstgottesdienst unter freiem Himmel

shz.de von
22. Mai 2018, 10:00 Uhr

Man hätte sich kaum einen besseren Rahmen für einen Pfingstgottesdienst wünschen können als den, der im Garten von Familie Thiesen in der Norderbraruper Ziegeleistraße vorhanden war. Die Sonne beschien etwa 70 Gottesdienstbesucher, die durch einen lauen Wind von Fliederduft eingehüllt wurden.

Thema dieses Regionalgottesdienstes war Pfingsten. „Es ist schwierig, Pfingsten zu beschreiben“, erklärte Pastorin Anne Vollert. Aber mithilfe ihrer drei Kollegen Sebastian Bublies, Frank Schnoor und Burkhard Mentz sowie dem Heiligen Geist würden sie es dennoch versuchen.

Höhepunkt des Gottesdienstes war die Lesung der Pfingstgeschichte, die von acht Personen in Einzelstimmen und nicht im Chor vorgetragen wurde. Das vermittelte ein Hörerlebnis, wie es vermutlich auch beim ersten Pfingstfest der Fall war. Die Predigt, die von allen vier Pastoren in Abschnitten vorgetragen wurde, beschäftigte sich vor allem mit dem Zusammenschluss der Kirchengemeinden der Quellregion zu einer Gemeinde, der zum Ende des Jahres vollzogen werden soll. „Glaubt, dass das Neue – und nicht das Bekannte – das Gute ist, das uns weiterbringt“, interpretierten die Pastoren eine Aussage der Bibel. Die Konsequenz aus der Aussage, dass man Neues mit offenen Armen empfangen wolle, sei die Bereitschaft, sich zu verändern. Es könne nicht alles so bleiben, wie es ist.

Die Musik zu diesem Open-Air-Gottesdienst kam vom Bläserchor der Gemeinschaft in der evangelischen Landeskirche unter Leitung von Johannes Koberg.


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