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Ab Freitag auf dem Stadtfeld : Peermarkt nimmt wieder Fahrt auf

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nach Jahren der Flaute blicken Schausteller und Stadtvertreter wieder optimistisch in die Zukunft von Schleswigs ältestem Jahrmarkt.

„Totgesagte leben länger“, heißt es. Das mag wohl auch auf Schleswigs ältesten Jahrmarkt zutreffen. Dem Peermarkt sei es zeitweise sehr schlecht gegangen, zwischenzeitlich wollte man ihn mangels Interesse der Betriebe und des Publikums abschaffen, „aber jetzt sind wir auf dem Weg der Besserung“, sagte gestern Ordnungsamtschef Rainer Raup. Gemeinsam mit den Vertretern der Schausteller stellte die Stadt gestern das Programm für das Volksfest vor, das vom 6. bis 9. September Menschen aller Generationen, aber vor allem Familien auf das Stadtfeld locken soll.

47 Schausteller haben sich für den Peermarkt angemeldet. Das ist zwar nur einer mehr als im vergangenen Jahr, aber immerhin scheint damit die Negativ-Entwicklung der vergangenen Jahre tatsächlich gestoppt. Darauf lassen auch die Äußerungen der Schausteller schließen, die allesamt Optimismus verbreiteten. Ihr Vertreter Ludolf Fock sagte, dass die Schleswiger treue Jahrmarktbesucher seien. Allerdings habe es sich bewährt, den Markt von ehemals neun auf jetzt vier Tage zu verkürzen. Die Wochenenden seien in Schleswig stets umsatzträchtig, die Werktage hingegen eher dürftig. Dem hat die Stadt Rechnung getragen.

Bewährt hat sich offenbar ebenso, dass der Peermarkt sein Angebot schrittweise verändert hat. Eltern mit Kindern sind in den Fokus gerückt. Vier der acht Fahrgeschäfte sind ausschließlich für Kinder gedacht. Sämtliche Karussells, Imbiss- und Spielbuden bringen es auf eine Geschäftsfläche von 2100 Quadratmetern.

Bürgermeister Thorsten Dahl hob die gute Zusammenarbeit mit der Polizei hervor, Hauptkommissar Michael Trede wiederum zeigte sich erfreut darüber, dass die Schausteller erneut einen privaten Sicherheitsdienst engagiert haben, um etwaigen aggressiven Gästen umgehend Paroli bieten zu können. Trede machte deutlich, dass diese Zusammenarbeit Früchte trägt: „Es gibt auf dem Peermarkt keine jugendlichen Säufer mehr, die mit Flaschen um sich werfen.“

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erstellt am 29.Aug.2013 | 08:00 Uhr

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