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Osteefjord Schlei : Online auf Entdeckungsreise durch die Schleiregion

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Ostseefjord Schlei GmbH stellt ihren neuen Internet-Auftritt vor – und setzt verstärkt auf Bilder und Filme.

Fünf Jahre ist es her, dass die Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) das letzte Mal einen neuen Internet-Auftritt vorstellte. Was 2011 noch modern war, das wirkt mittlerweile veraltet. So jedenfalls lautet die Diagnose von OFS-Geschäftsführer Max Triphaus. Gestern präsentierte er gemeinsam mit seinem Projektmanager Leif Gringmuth die völlig neu gestalteten Internetseiten der lokalen Tourismus-Organisation. Zu finden sind sie unter der Adresse www.ostseefjordschlei.de– oder natürlich über einschlägige Suchmaschinen wie Google oder Bing. Dort in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu stehen, das ist eines der Ziele von Triphaus und Gringmuth. Es gelingt längst nicht immer. Wer zum Beispiel gestern die Begriffe „Ferienwohnung“ und „Schlei“ googelte, bekam eine Liste, auf der die OFS erst an neunter Stelle auftauchte.

Die Vermittlung von Unterkünften ist seit jeher ein Herzstück der Internetseite. Aber, so Triphaus: „Hier haben wir es mit einer immer stärkeren Konkurrenz durch große Portale wie Airbnb oder booking.com zu tun.“ Für die Kernaufgabe der OFS, nämlich Urlauber an die Schlei zu locken, ist es zwar letztlich egal, auf welchem Wege die Besucher ihre Quartiere reservieren. Triphaus hat dennoch ein großes Interesse daran, dass dies auf seiner eigenen Webseite geschieht. „Die Provisionen machen rund ein Zehntel unserer gesamten Einnahmen aus“, erklärt er – ein wichtiges Zubrot zu dem Geld, das vor allem die Kommunen aus der Region geben. Von den 750  000 Übernachtungen im Jahr, die die amtliche Statistik ausweist, werden rund 70  000 über die OFS gebucht.

Der Fokus der neuen Internetseite liegt aber eindeutig darauf, überhaupt Lust auf die Schlei zu machen. Sehr viel mehr als bisher sollen dabei Bilder und Filme auf die Besucher der Seite wirken – zum Beispiel ein mit einer Drohne aufgenommener Flug von Haithabu über die gesamte Schlei bis zur Geltinger Birk. Der neue Auftritt hat 32  000 Euro gekostet. 55 Prozent davon flossen als EU-Zuschuss über die Aktivregion. Dabei haben die Entwickler ein besonderes Augenmerk auf die Darstellung auf Smartphones und Tablets gelegt. Die Mehrzahl der Internetbenutzer verwendet inzwischen diese Geräte. „Es ist eine Seite mit viel Dynamik und klarer Struktur geworden“, freut sich Gringmuth. Fünf verschiedene Ziele innerhalb der Schleiregion werden detailliert vorgestellt: Schleswig und Kappeln, die Schleidörfer, Schwansen und die Geltinger Bucht.

Wer sich für Schleswig interessiert, erhält zum Beispiel Vorschläge für einen Tagesausflug mit einem Rundgang durch die Altstadt, einen Besuch im Dom, ein Fischbrötchen am Hafen und eine Tour mit der Barkasse „Hein“ über die Schlei nach Haithabu. Wer ein ganzes Wochenende bleiben möchte, dem empfiehlt die OFS zusätzlich einen Bummel durch die Fußgängerzone, einen Abstecher ins architektonisch interessante Bellmannviertel und einen Besuch der Landesmuseen auf Schloss Gottorf samt Barockgarten.

Viel stärker als bisher hat die OFS die Webseite auf ihre Marketing-Kampagne mit dem Titel „Langsamzeit“ ausgerichtet. „Das ließ sich auf der alten Seite nicht immer optimal integrieren“, sagt Triphaus. Die alte Webseite hatte laut Gringmuth jährlich 450  000 Besucher. Rund zwei Drittel davon aus Nordrhein-Westfalen, dem wichtigsten Markt für den Schleitourismus. Nun sollen es noch mehr Besucher werden – und zwar auch aus dem Ausland. Im Laufe des kommenden Jahres sollen eine englische und eine dänische Version des Internet-Auftritts online gehen.

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erstellt am 10.Dez.2016 | 07:23 Uhr

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