Schleswiger Fachklinik : Offenbar erneut Insasse der Forensik entflohen

Ein Insasse der Forensischen Psychiatrie in Schleswig hat nach Informationen unserer Zeitung am Freitagnachmittag einen Freigang zur Flucht genutzt.

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20. Februar 2017, 18:39 Uhr

Ein Insasse der Forensischen Psychiatrie in Schleswig hat nach Informationen unserer Zeitung am Freitagnachmittag einen Freigang zur Flucht genutzt. Gestern Vormittag ging in der SN-Redaktion ein entsprechender anonymer Hinweis ein. Recherchen bestätigten daraufhin die Angaben zu der Flucht, von offizieller Stelle war jedoch nichts zu dem Fall zu erfahren. Das gilt sowohl für die Polizeidirektion in Flensburg als auch das Landeskriminalamt in Kiel. Auch Frank Lindscheid, Sprecher des für die Forensik zuständigen Sozialministeriums, wollte sich nur allgemein äußern: „Wir geben immer erst Stellungnahmen ab, nachdem die Polizei das gemacht hat.“ Wenn dies erst mit zeitlicher Verzögerung geschehe, habe das ermittlungstaktische Gründe.

Erst im vergangenen Oktober hatte ein Gewaltverbrecher, der in der Forensik einsaß, einen begleiteten Spaziergang durch die Stadt zur Flucht genutzt. Von ihm fehlt weiterhin jede Spur.

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