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Schleswiger Nachrichten

15. Dezember 2017 | 05:54 Uhr

Nübel ist für die Zukunft gerüstet

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Drei Verteiler im Ort sind ans Glasfasernetz angeschlossen – und ermöglichen schnelle Internetverbindungen

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Mit der formalen Abnahme der Kabelverzweiger wurde am Wochenende das Breitbandnetz in der Gemeinde Nübel offiziell an die Öffentlichkeit übergeben. Durch die Firma Freikom wurden dazu drei Verzweiger-Stationen unterirdisch mit Glasfaserkabeln an das schnelle Internet angeschlossen. Dazu verlegten die Ausrüster 1100 Meter in vorhandenem Leerrohr und 6100 Meter im eigenen Tiefbau. Die Hausanschlüsse erfolgen über die vorhandenen Kupfer-Leitungen der Telekom. „Dadurch ist garantiert, dass 97 Prozent aller vorhandenen Anschlüsse mindestens eine Bandbreite von zwei Megabit pro Sekunde erreichen“, erklärte Joachim Kock, EDV-Beauftragter des Amtes Südangeln, der den gesamten Ausbau betreut hat.

Stefan Frech, Geschäftsführer der Firma Freikom, betonte, dass auch VDSL- oder ADSL-Anschlüsse möglich seien, mit Bandbreiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde. „Grundsätzlich können alle Haushalte und Firmen auch mit Glasfaser angeschlossen werden – sofern sie die entsprechenden Erdarbeiten übernehmen oder bezahlen“, meinte er. Das sei vor allem in der Nähe der bisher gelegten Trasse überhaupt kein Problem.

Zurzeit werden 532 der 545 Anschlüsse des Ortes versorgt. Einige Straßen werden über Kabelverzweiger aus Schleswig bedient. 424 Anschlüsse sind privat, drei gewerblich und 111 werden gemischt genutzt. Die Gesamtkosten von 170 000 Euro wurden zu 75 Prozent aus dem „Zukunftsprogramm ländlicher Raum“ gefördert.

„Die Gemeinde Nübel ist froh, jetzt eine bessere Breitbandversorgung zu haben“, erklärte Bürgermeister Jürgen Augustin. Erstens bedeute dies eine Wertsteigerung der Gebäude für die Bürger und Bürgerinnen, die hier wohnten. Zweitens sei eine Breitbandanbindung zwingend notwendig, um die Gemeinde zukunftsfähig zu machen. „Die Gemeinde hat ein bisschen Geld investiert“, sagte er. Doch durch den 75-prozentigen Zuschuss des Landes habe man dadurch für die Gewerbetreibenden, aber auch für die Bürger eine hohe Qualität bei der Internetversorgung und im Telefonnetz erreicht. Zu Details des Freikom-Angebots wird es im Frühjahr noch einmal eine separate Informationsveranstaltung stattfinden. „Wir sind jetzt für die Zukunft als Gemeinde Nübel gerüstet“, so der Bürgermeister.

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