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Schleswiger Nachrichten

22. Oktober 2017 | 20:08 Uhr

Noorbrücke erneut Sanierungsfall

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kaum ist das Geländer erneuert, erweist sich die Konstruktion als marode: Bauwerk wird voraussichtlich bis Mitte September gesperrt

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 19:14 Uhr

Neues Geländer – altes Problem: Im Zuge der Instandsetzung des irrtümlich abgesägten Geländers an der Selker Noorbrücke (wir berichteten) wurden Schäden an der Konstruktion festgestellt. Die Werksleitung des Servicebetriebes des Kreises hat sich entschieden, die Beplankung zu erneuern. Witterungsbedingt wurden die Holzkonstruktion und Schraubbefestigung mit den Jahren stark beansprucht, an den Befestigungen des hölzernen Laufbelages sind Korrosionsschäden aufgetreten. Die Lauffläche wird nun vollständig saniert.

Zudem sei eine Sanierung der Brückenköpfe an den Betonpfeilern notwendig, erklärte Werksleiter Lutz Döring. „Das kam nicht überraschend. Wir wollen die Sanierung nun zügig bearbeiten, so dass die Brücke für die nächsten zehn Jahre wieder schier ist“, sagt er. Das Material – ebenso wie beim neuen Geländer handelt es sich um wetterfestes Bongossi-Hartholz – liege schon bereit. Bei der ersten Sanierung bestand genau darin das Problem: Weil das Material nicht geliefert wurde, konnte die Brücke erst nach sechs Monaten wieder benutzt werden.

Die Gesamtkosten werden auf rund 15 000 bis 20 000 Euro geschätzt. Während der zweiwöchigen Bauarbeiten wir die Noorbrücke ab Dienstag, 27. August, bis voraussichtlich zum 10. September für Fußgänger gesperrt.

Derweil errichtete Servicebetrieb-Mitarbeiter Raik Piotraschke bereits gestern zahlreiche Hinweistafeln, die die vielen Nutzer des Wanderweges, insbesondere Touristen und Sportler, über die Sperrung informieren sollen. Den Zeitraum der Instandsetzungsarbeiten habe man bewusst nach dem Ende der Sommerferien, jedoch vor Beginn des Herbstes gelegt. Der Werkleiter bittet um Verständnis für die erneute Sperrung innerhalb weniger Monate und in der Sommersaison. „Es lässt sich nicht vermeiden, denn wir wollen stabiles Wetter haben“, sagte Döring.

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