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Fackelschwimmen in Schleswig : „Nichts für Warmduscher“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Tauch-Sport-Club „Krabbe“ veranstaltete sein 26-jähriges Fackelschwimmen.

Seit 26 Jahren gehört das Adventsschwimmen in der Schlei zur guten Tradition des Schleswiger Tauch-Sport-Clubs „Krabbe“. Schneeregen und eiskalter Wind wartete diesmal auf die neun Hartgesottenen (darunter Vorsitzender Jörg Ewersen, sein Stellvertreter Jürgen Prochnow und die elfjährige Luana Ley), die sich am Sonnabendabend am Schiffsanleger der „Wappen von Schleswig“ trafen. Zuvor von heißem Tee und Kuchen aufgewärmt, schlüpften die Teilnehmer in ihre Neoprenanzüge. Wer dennoch frierte, der erfreute sich am warmen Wasser aus der Thermoskanne, das sanft in den Anzug gegossen wurde und dann vom Rücken aus hinunter zu den Füßen lief. „Das ist aber etwas für Warmduscher“, scherzte Jürgen Prochnow, der jedoch selbst das warme Wasser genoss.

Per Sprung ins eiskalte Wasser ging es dann los in Richtung Domschulruderclub. Die Seenotretter von der „Walter Merz“ versorgten die Schwimmer jeweils mit einer Fackel und begleiteten sie während ihrer eiskalten Tour. Zudem entzündeten sie auf halber Strecke ein Meer aus Leuchtsignalen, das ein imposantes Licht auf die Wellen der Schlei zauberte. „Wer schwimmt denn im Dezember in der Schlei?“, fragten sich besorgte Anwohner und riefen die Polizei. Diese eilte daraufhin zur Promenade. Aber dort war alles in Ordnung: Alle Schwimmer erreichten unversehrt das Ziel. Auf die Frage, wie kalt denn das Wasser sei, antworte ein Seenotretter zweideutig: „Ein Zentimeter“.



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