Neun Millionen Euro für neue Bäume benötigt

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06. Oktober 2014, 16:54 Uhr

Insgesamt geht man bei der Landesforstverwaltung von rund 400 000 Festmeter Holz aus, die in den Landesforsten bei den schweren Stürmen im vergangenen Jahr umgestürzt sind – und zwar vor allem in sechs bis sieben Revieren. Der reguläre Einschlag liegt bei 250 000 Festmetern pro Jahr. Auf allen Flächen. In einigen Revieren gab es auf einmal das zehn- bis Zwölffache mehr an Holz. Der reguläre Nadelholzeinschlag wurde daher für dieses Jahr eingestellt. Laubbäume würden aber noch gefällt, da es einige laufende Laubholzverträge gebe, die bis Jahresende bedient werden müssen, sagte der Direktor der Landesforsten, Tim Scherer. Das eingenommene Geld wird aller Voraussicht nach komplett für die Wiederaufforstung draufgehen. Insgesamt gibt es nach den Orkanen des vergangenen Jahres laut Scherer Kahlflächen von rund 900 Hektar, das heißt Gebiete, wo gar nichts mehr wächst. Hinzukommen noch rund 250 Hektar, die zwar nicht völlig kahl sind, aber so gelichtet, dass dort auch neue Bäume gepflanzt werden müssen, damit sie nicht völlig verwildern und nur ungewünschte Baumarten wachsen. 250 Hektar seien schon aufgeforstet, der Rest soll bis 2016 erfolgen. „Wir rechnen aktuell damit, das wir noch neun Millionen Euro brauchen werden.“

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