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Schleswiger Nachrichten

13. Dezember 2017 | 07:14 Uhr

Scheggerott : Neues Fahrzeug für die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Bei der offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeugs in Scheggerott drängten sich Bürger des Ortes und der Nachbargemeinden dicht an dicht in der großen Scheune des Hofes Wendell.

Bei der offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeugs in Scheggerott drängten sich Bürger des Ortes und der Nachbargemeinden dicht an dicht in der großen Scheune des Hofes Wendell. Gemeinsam mit den Aktiven und Ehrenmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Scheggerott bildeten sie die Kulisse, vor der Bürgermeister Hartwig Callsen den Autoschlüssel an Wehrführer Karsten Detlefsen-Plath übergab.

In seiner Einführungsrede erinnerte Callsen an die Situation vor fünf Jahren, als sich die Notwendigkeit eines neuen Einsatzfahrzeugs abzeichnete. Er berief einen runden Tisch mit den Nachbargemeinden ein, um durch Kooperationen Kosten einzusparen. Selbst ein gemeinsames Fahrzeug mit Wagersrott war damals im Gespräch. Eine gemeinsame Atemschutzgruppe gab es schon. Aus dieser Analyse ergab sich der Bedarf eines wasserführenden Fahrzeugs. „Wir haben dann mehrere Jahre mit der Suche nach einem gebrauchten Fahrzeug vergeudet, bis wir merkten, dass ein neues Fahrzeug nicht so teuer ist wie gedacht“, sagte Callsen.

Das neue „TSF-W“ nun hat einen Wasservorrat von 750 Liter und kostet etwa 90  000 Euro. Zieht man den Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer ab, bleiben für die Gemeinde noch etwa 60  000 Euro. Das 38 Jahre alte Vorgängermodell konnte an einen Sammler verkauft werden. Bei der Auswahl der Ausstattung gab es Unterstützung durch die Feuerwehr Boren. Diese hatte sich kurz vorher das gleiche Fahrzeug angeschafft. Das Konzept konnte mit kleinen Änderungen übernommen werden.

Wehrführer Detlefsen-Plath dankte der Gemeinde für das Fahrzeug, das genau das sei, was man brauche. Dessen Wasservorrat sei bereits bei einem Bahndamm-Brand in Lerchenfeld von großem Nutzen gewesen. Auch habe man jetzt ein Stromaggregat und Platz für Atemschutzgeräte. „Und wenn wir selber nicht mehr weiterkommen, helfen die Nachbarn“, erinnerte er an das Einsatz-Konzept.

Amtsvorsteher Thomas Detlefsen lobte den ehrenamtlichen Einsatz der 21 aktiven Feuerwehrleute Scheggerotts. „Ihr macht das freiwillig in einer Zeit, in der dies nicht mehr so angesagt ist“, sagte er.

Dann stellte Wehrführer Detlefsen-Plath noch seinen Neffen Niklas vor, der mit 16 Jahren kurz vorher in die Wehr eingetreten war. Damit bescherte er der Freiwilligen Feuerwehr Scheggerott mit 39,8 Jahren das jüngste Durchschnittsalter im Amt.

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