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Schleswiger Nachrichten

19. Oktober 2017 | 22:28 Uhr

Steinfeld : Neuer Zaun wird teuer

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Sturmschäden bereiten Sportverein hohe Kosten: TSV Schleiharde bittet Mitglieder zur Kasse

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Zu den ungeliebten Mitteln von Beitragserhöhung und Sonderumlage musste der TSV Schleiharde greifen, um die defizitären letzten beiden Jahre und die Schäden von Orkan „Christian“ auszugleichen. So steigen die Monatsbeiträge des Sportvereins in Steinfeld, Loit, Ulsnis und drumherum bereits in diesem Jahr für Erwachsene um 1,50 Euro auf 9,50 Euro, für Kinder um 0,50 Euro auf 4,50 Euro und für Familien um 1,50 Euro auf 16 Euro. Alle anderen Beitragssätze steigen in ähnlichem Maße.

Zusätzlich werden die Erhöhungsbeiträge in diesem Jahr noch einmal als Sonderumlage für die Errichtung eines Zauns am Tennisplatz in Steinfeld eingezogen. Der Orkan hatte den bestehenden Zaun umgeworfen. Die Versicherung ersetzte 3000 Euro. Nach ersten Schätzungen wird der Neubau aber mindestens doppelt so teuer und kann durch Mittel des laufenden Haushalts nicht aufgebracht werden. Diesem Argument konnten sich die Mitglieder nicht verschließen. Obwohl die Problematik bekannt war, nutzten weniger als zehn Prozent der 354 Mitglieder die Gelegenheit, über dieses Thema mitzubestimmen.

Nach den Berichten der Spartenleiter von Badminton, Fußball, Jiu Jitsu, Tennis, Turnen und Volleyball wurde Vorsitzender Wolfhard Kutz, der den Verein jetzt seit 22 Jahren leitet, ebenso wiedergewählt wie Wolfgang Helm als Kassenwart, Jan Schliep als Schriftführer und Jochen Nickels als Beisitzer.

Der Letztgenannte erhielt die Ehrennadel des Kreissportverbands. Er ist Jugendwart, Herren- und Jugendtrainer in allen Altersklassen, Vorsitzender des Fördervereins und sogar Kassierer bei Fußball-Heimspielen gewesen. Bernd Petersen, der lange als Fußballer aktiv war, wurde mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.

Zu den Klagen über die mangelnde Beleuchtung in der Steinfelder Sporthalle, die insbesondere den Badminton- und Tischtennisspielern Probleme bereitet, nahm Steinfelds Bürgermeister Heinrich Buch Stellung. „Zurzeit sind keine Änderungen der Umstände in Sicht“, erklärte er. Die Zukunft von Schule und Sporthalle hinge in der Luft und erst nach einer Klärung dieser Umstände auf Amtsebene könne man weiter planen.

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