Hans-Werner Staritz : Neuer Bürgermeister in Stolk

Die Gemeindevertretung Stolk mit dem neuen Bürgermeister Hans-Werner Staritz (vorne Mitte) und seinen Stellvertretern Christian Jürgensen (vorne links) und Kai Börensen (rechts).
Die Gemeindevertretung Stolk mit dem neuen Bürgermeister Hans-Werner Staritz (vorne Mitte) und seinen Stellvertretern Christian Jürgensen (vorne links) und Kai Börensen (rechts).

Hans-Werner Staritz ist seit mehr als 40 Jahren Gemeindevertreter. Jetzt rückt an die Spitze.

shz.de von
20. Juni 2018, 12:35 Uhr

Dass Stolk mit der Kommunalwahl einen neuen Bürgermeister bekommt, stand schon im Vorfeld fest. Denn der langjährige Bürgermeister Friedrich Karde hatte bereits lange vorher erklärt, nicht mehr für die Gemeindevertretung zu kandidieren.

Sein Nachfolger wurde Hans-Werner Staritz, der bereits seit 1975 Mitglied der Gemeindevertretung ist. Die Mitgliedschaft unterbrach er nur von 2002 bis 2006, als ihn seine Tätigkeit als Amtswehrführer auf andere Art ehrenamtlich forderte. Seit 1990 war er außerdem stellvertretender Bürgermeister – von seiner Zeit als Amtswehrführer abgesehen.

Seine Wahl erfolgte einstimmig bei einer Enthaltung. Das ist nicht selbstverständlich, da in Stolk viele Gruppierungen in der Gemeindevertretung vertreten sind. Staritz gehört zur CDU, die vier Mandate errang. Jeweils drei Plätze gingen an die allgemeine Wählergemeinschaft AWG und die Grünen. Und die SPD stellt einen Gemeindevertreter.

Staritz stellte klar, dass von ihm keine Parteipolitik zu erwarten sei. „Ich werde als Bürgermeister nur die Menschen in Stolk sehen und keine Parteien“, erklärte er nach seiner Wahl. Er werde sich stets bemühen, alle zufrieden zu stellen.

Sein erster Stellvertreter wurde Kai Börensen (AWG), der auch den Vorsitz im Bau- und Wegeausschuss übernahm. Auf den zweiten Stellvertreterplatz wurde Christian Jürgensen (Grüne) gewählt, der auch Leiter des Finanzausschusses wurde.

Heike Mordhorst, die auch als Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Südangeln bekannt ist, übernahm die Leitung des Kulturausschusses. Und Stefan Rohweder steht dem Umweltausschuss vor.

Die auf die Wahlen folgende Einwohnerfragestunde nutzten die Gemeindevertreter, um Anregungen der anwesenden Bürger aufzunehmen. Daraus ergab sich, dass die Anschaffung eines Gerätes zur Wildkräuterbeseitigung ernsthaft geprüft werden soll. Noch bis zu den Sommerferien soll feststehen ob so ein Gerät angeschafft wird. Der geschätzte Kostenrahmen liegt bei etwa 13 000 Euro.


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