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Fahrdorf : Neuer Anbau für Schule und Kindergarten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Hilferuf der Fahrdorfer Kita und der Grundschule wurde gehört – und nun offenbar ein gemeinsamer Lösungsweg gefunden.

Der Hilferuf der Fahrdorfer Kita und der Grundschule wurde gehört – und nun offenbar ein gemeinsamer Lösungsweg gefunden. Seit der Errichtung von 20 Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren sowie der Angebotserweiterung mit verlängerten Öffnungszeiten mangelt es an Platz (wir berichteten). Es fehlt ein Mehrzweckraum, der insbesondere für die Essensversorgung der Kita- und Schulkinder zugleich, als Rückzugmöglichkeit und für individuelle Fördermaßnahmen genutzt werden kann.

Die Raumnot wurde zum Gegenstand mehrerer Diskussionsrunden, an der die Schulverbandsvertreter rund um Schulleitung Annika Saar, der Kita-Leiter Kai Stöcken, Elternvertreter, die Kirchengemeinde als Träger sowie die Vertreter der Gemeinden Fahrdorf und Borgwedel beteiligt waren. Gemeinsam erarbeiteten sie ein Konzept, das nun auf der jüngsten Gemeinderatssitzung von Fahrdorfs Bürgermeister Frank Ameis und dem Schulverbandsvorsitzenden Rüdiger Schulz vorgestellt wurde. Geplant ist der Anbau eines rund 70 Quadratmeter großen Mehrzweckraumes mit Küchenzeile. „Wir wollen für die gesamte Anlage einen neuen Raum schaffen, der für die Kita und die Schule gleichermaßen genutzt werden kann. Es gibt viele Kinder, die dort Mittag essen, auch zahlreiche Schulkinder“, sagte Schulz. Außerdem fänden in der Schulküche viele Aktivitäten der Schule und des Ortskulturrings statt. Einstimmig beschlossen Fahrdorfs Gemeindevertreter nun die geplanten Umbau-Maßnahmen.

Als Zuschauer der Versammlung nahm Uwe Philipp, Borgwedels zweiter stellvertretender Bürgermeister und Vertreter des Schulverbandes, das einhellige Votum zur Kenntnis. Bei Borgwedels Gemeindevertretern war der Anbau in der jüngsten Sitzung ein umstrittenes Thema. „Ich hoffe, dass die Gemeinde Borgwedel anschließend mit Bauchgrimmen zustimmt und ebenso zum positiven Beschluss kommt“, so Ameis.


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