Mittelangeln : Neue Regeln im Satruper Freibad

In der nächsten Saison öffnet das Satruper Freibad nur eingeschränkt für die Allgemeinheit.
In der nächsten Saison öffnet das Satruper Freibad nur eingeschränkt für die Allgemeinheit.

Eingeschränkte Öffnungszeiten aber stabile Eintrittspreise: In Mittelangeln soll Geld gespart werden.

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29. November 2018, 17:31 Uhr

Mit dem Ende der letzten Freibadsaison hat die Gemeinde Mittelangeln wieder den Betrieb des Satruper Freibades übernommen. Der Betreibervertrag mit einem privaten Betreiber war gekündigt worden, da die Gemeinde zusätzliche finanzielle Leistungen übernehmen sollte. Für die Gemeinde sei es nun wichtig, Strukturen zu finden, die auch in Zukunft einen Betrieb des Freibades ermöglichen und die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde nicht sprengen, machte Bürgermeisterin Britta Lang deutlich. Nun hatte die Gemeindevertretung das letzte Wort. Einstimmig wurde eine neue Gebührensatzung beschlossen.


Weniger Badezeit für die Allgemeinheit

Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Einzelkarten für Kinder kosten 2 Euro und für Erwachsene 4 Euro, Zehnerkarten für Kinder 15 Euro und für Erwachsene 30 Euro. Saisonkarten für Kinder kosten 40 Euro und für Erwachsene 110 Euro. Für das selbe Geld wie in der vergangenen Saison gibt es allerdings weniger Leistung, weil die Öffnungszeiten verändert werden: Die Öffentlichkeit wird das Bad von Montag bis Freitag erst ab 13 Uhr (bis 19 Uhr) und am Sonnabend und Sonntag von 10 Uhr bis 19 Uhr nutzen können. In dieser Zeit wird eine Badeaufsicht gestellt. Saisonkartenbesitzer dürfen das Bad Dienstag bis Freitag von 6 bis 9.30 Uhr und von 19 bis 20.30 Uhr nutzen. In dieser Zeit wird keine Badeaufsicht gestellt, daher müssen die Nutzer vorher eine Haftungsverzichtserklärung unterschreiben. Den Schulen steht das Bad dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr zur Verfügung. Die Vereine müssen eine eigene Beckenaufsicht stellen und können das Bad montags bis freitags von 19 bis 20.30 Uhr nutzen. Mit dieser Regelung will die Gemeinde Mittelangeln die Personalkosten senken.

Auf eine leichte Erhöhung der Schmutzwassergebühren müssen sich die Bürger im Ortsteil Satrup einstellen. Der Preis steigt von 2,57 auf 2,79 Euro je Kubikmeter. Für das Niederschlagswasser wird keine Gebühr erhoben.

Für den Außenbereich Satrupholm beschloss die Vertretung die Änderung des Flächennutzungsplanes, die Aufstellung eines Bebauungsplanes und eine Veränderungssperre. So soll in dem Bereich Planungssicherheit hergestellt werden.

Bürgermeisterin Britta Lang berichtete, dass die Gemeinde grünes Licht für den Kauf eines rund fünf Hektar großen Grundstückes im Westen der Ortskerns Gewerbe ansiedeln kann. Angrenzend an das Neubaugebiet Schwienbrück hat die Gemeinde zudem einen Hektar für gemeindliche Zwecke, insbesondere den Bau eines Kindergartens, erworben.


Ausschreibung noch vor Weihnachten

Gute Nachrichten gab es zum Breitbandausbau. Der Zuschlag an das Planungsbüro wird so zeitnah erfolgen, dass die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten noch vor Weihnachten in die Wege geleitet werden kann. Die Vermarktung der kostenfreien Anschlüsse im Verbandsgebiet des ersten Bauabschnitts Mittelangeln und Schnarup-Thumby ist abgeschlossen. 90 Prozent der Hauseigentümer haben sich dort für den Anschluss entschieden. Innerhalb von Satrup läuft die Vermarktung noch.

Abschließende Zahlen und damit eine Entscheidung, ob dort ein privatwirtschaftlich finanziertes Glasfasernetz gebaut wird, liegen noch nicht vor. Der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Verbandes rund um Sörup ist gefallen.

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