zur Navigation springen

Hilfe für Schüler : Neue Räume für Trollprojekt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die pädagogische Einrichtung „Trollkohnskoppel“ macht Jugendliche wieder fit für den Schulalltag. Nun wurden neue Klassen- und Werkräume in Kiesby eingeweiht, in denen die Defizite im Verhalten und im Leistungsbereich kompensiert werden.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2013 | 07:45 Uhr

Im Rahmen ihres Trollprojektes weihte die pädagogische Einrichtung „Trollkohnskoppel, Kinderhäuser und Wohnstätten“ neue Klassen- und Werkräume in Kiesby ein. Es handelt sich dabei um ein Projekt zur Wiedereingliederung von schulmüden Schülern in das öffentliche Schulsystem. Momentan werden etwa 40 Kinder und Jugendliche in dieser Maßnahme betreut. Neben schulischer Ausbildung, die in einem externen Hauptschulabschluss oder einer Realschulprüfung enden kann, werden auch Praktika in verschiedenen Berufen organisiert. Tischler, Pferde- und Tierpfleger, Hauswirtschaft, Maler und Anstreicher sowie Gas- und Wasserinstallateur werden hausintern angeboten. Weitere Praktikumsplätze stehen außerhalb der Einrichtung bereit. Die Ausbildung wird durch abwechslungsreiche Angebote im Freizeitbereich ergänzt.

Sobald die Defizite im Verhalten und Leistungsbereich kompensiert sind, werden die Jugendlichen an einer öffentlichen Schule angemeldet. Die Trollkohnskoppel unterhält deshalb gute Verbindungen mit der Gemeinschaftsschule Süderbrarup und der Schleidörferschule in Boren und Steinfeld.

Herz der Einrichtung ist Arthur ter Avest. Er übernahm die „Trollkohnskoppel“ – so benannt nach dem Grundstück, auf dem das Stammhaus in Kiesby steht – 2008 von seinem Vater Gerrit, der diese 1992 als Kinderhaus gegründet hatte. Er wandelte den Familienbetrieb in ein professionell geführtes Unternehmen. Zu dem Bereich der Jugendhilfe kam die Eingliederungshilfe für Volljährige hinzu.

Heute werden 146 Kinder und Jugendliche in 16 Häusern zwischen Pommerby und Hollingstedt von der Einrichtung betreut.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen