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Steinbergkirche : Neue Holzhäuser für Neukirchen

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Zwei Gründe zur Freude: Die Jugendfreizeitstätte bekommt moderne Unterkünfte für 530 000 Euro und der Kreisjugendring Schleswig-Flensburg feiert sein 40-jähriges Bestehen.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 11:00 Uhr

Gleich zwei Anlässe hatte der Kreisjugendring (KJR) Schleswig-Flensburg zu feiern und dazu in seine Jugendfreizeitstätte nach Neukirchen in der Gemeinde Steinbergkirche eingeladen. Zum einen wurde er vor 40 Jahre nach der Zusammenlegung der beiden Altkreise gegründet, zum anderen galt es, die fünf neuen Unterkunftshäuser einzuweihen.

Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und von verschiedenen Institutionen ging KJR-Vorsitzender Ralph Schmidt in einem Rückblick zunächst auf die Schwerpunkte der Arbeit seiner Organisation ein. Nach seinen Worten wurden in den vergangenen vier Jahrzehnten 2000 Jugendgruppenleiter ausgebildet. Bei der Sammlung „Jugend sammelt für Jugend“ ist zudem fast eine Million Euro zusammengekommen. Weiterhin erwähnte Schmidt das Mitwirken in der Jugendpolitik des Kreises und die Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss. Bedeutsam seien auch die vier verschiedenen Zeltlager in Neukirchen mit 430 jungen Teilnehmern pro Jahr. Drei dieser Zeltlager seien in den Sommer- und Herbstferien auf unterschiedliche Altersgruppen ausgerichtet, das vierte stelle durch eine ausgewogene Mischung die Integration für Neun- bis 15-Jährige in den Vordergrund.

Diese Zusammenkünfte sind ohne das Mitwirken zahlreicher haupt- und ehrenamtlicher Helfer nicht denkbar. Deren engagierte Arbeit und die des Kreisjugendringes insgesamt hob Kreispräsident Ulrich Brüggemeier in seinem Grußwort hervor. „Die vom Kreis ausgegebenen Mittel für die Jugendarbeit sind gut angelegtes Geld.“ Das gelte auch für die neuen Häuser. Diese Aussage unterstrich anschließend Hans-Werner Berlau als Vorsitzender der Aktivregion Schlei-Ostsee auch im Namen seiner Kollegen von den Aktivregionen Mitte des Nordens und Eider-Treene-Sorge. „Es ist wirklich wichtig, eine solche Jugendeinrichtung aufrechtzuerhalten.“ Amtsvorsteher Thomas Johannsen vom Amt Geltinger Bucht und Bürgermeister Gernot Müller aus Steinbergkirche betonten ebenfalls die Notwendigkeit, die Jugendfreizeitstätte als Ort der Begegnung attraktiv zu halten. Die neuen Häuser seien dazu ein gewichtiger Beitrag.

Daran dann anknüpfend erinnerte Ralph Schmidt an die fünf früheren Zeltdachhäuser. Sie seien nach drei Jahren Planung nun durch fünf feste Holzhäuser im Schwedenstil ersetzt und die Kapazität damit von 45 auf 60 Plätze erhöht worden. Von den Gesamtausgaben in Höhe von 530 000 Euro übernahmen die drei Aktivregionen gemeinsam 22 5000 und das Land 25 000 Euro. Mit 280 000 Euro trug der Kreis den Rest. Mit dieser Investition, da ist sich Schmidt sicher, sei die Zukunft der Jugendfreizeitstätte gesichert. Die neuen Häuser entsprächen zudem dem neuesten Stand der Technik und führten zu einer deutlichen Ersparnis beim Energieverbrauch. Mit dem Durchtrennen eines roten Bandes wurde dann die Einweihung förmlich vollzogen. Danach konnten alle Gäste die Häuser ausgiebig besichtigen, bevor die Feierstunde mit einem gemeinsamen Essen zu Ende ging.



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