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Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 06:23 Uhr

Neue Führung für Südangeln

vom

Idstedts Bürgermeister Edgar Petersen zum Amtsvorsteher gewählt / Umstellung auf hauptamtliche Leitung der Amtsgeschäfte läuft auf Hochtouren

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Böklund | Das Amt Südangeln hat einen neuen Amtsvorsteher. Edgar Petersen, langjähriger Bürgermeister von Idstedt, erhielt in offener Abstimmung alle Stimmen der Ausschussmitglieder - außer seiner eigenen; in guter alter Politikermanier enthielt sich der einzige Kandidat. Mit dem gleichen Ergebnis wurden Hartmut Lund, Bürgermeister von Uelsby, zum ersten Stellvertreter und Gisela Göttinger, Gemeindevertreterin aus Böklund, zur zweiten Stellvertreterin gewählt.

"Wir wissen, dass viel Neues auf uns zukommen wird", stellte Petersen fest, nachdem er sich für das Wahlergebnis bedankt hatte. Er meinte damit die anstehende Änderung der Hauptsatzung und Geschäftsordnung des Amtes, den Abschluss von Wegenutzungsverträgen, den Ausbau der Breitbandversorgung, die Verbesserung der Energieeffizienz in den Gemeinden und die Schaffung eines gemeinsamen Schulverbandes im Amt Südangeln. Im Amtsgebiet seien die zugehörigen Gemeinden eine Einheit, fuhr er fort. Doch das käme nicht immer zum Ausdruck. Er wolle, dass das Amt Südangeln den anderen Ämtern immer einen Tick voraus sei. "Deshalb liegt mir besonders am Herzen, dass wir das Wir-Gefühl in den Vordergrund stellen", unterstrich der neue Amtsvorsteher sein Bestreben nach guter Zusammenarbeit.

"Dies ist ein denkwürdiger Tag im Amt Südangeln", hatte der scheidende Amtsvorsteher Hans-Werner Berlau bei der Eröffnung der konstituierenden Sitzung - seine letzte Amtshandlung - gesagt. Und dies bezog er auf den Beschluss, das ehrenamtlich geführte Amt in ein hauptamtlich geführtes Amt umzuwandeln (wir berichteten).

Einer Gruppe von Amtsausschussmitgliedern, die später den Hauptausschuss des Amtes bilden sollen, wurde der Auftrag erteilt, Entwürfe für die erforderlichen Satzungs- und Personalbeschlüsse zu erarbeiten und dem Amtsausschuss auf der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorzulegen. Letztlich heißt dies, dass eine neue Hauptsatzung ausgearbeitet wird, in der die Aufgaben des künftigen Amtsdirektors festgelegt und der Verantwortungsbereich des Amtsvorstehers neu definiert werden.

Doch diese Arbeiten wurden bereits langfristig vorbereitet. Für die Besetzung der Ausschüsse wurden Vorschlagslisten verteilt, die aber noch nicht beschlossen wurden, da sie bereits der neuen Hauptsatzung vorgreifen. Lediglich der Schulausschuss erhielt seine Form, dessen Zusammensetzung wurde einstimmig beschlossen. Für den Posten des Amtsdirektors ist bisher nur der Leitende Verwaltungsbeamte Heiko Albert im Gespräch. In wenigen Wochen wird der Amtsausschuss erneut zusammengerufen, um über die Änderung der Verwaltungsform zu entscheiden.

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