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Green-Screen-Festival : Naturfilme begeistern SN-Leser

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Rund 300 Kinobesucher wählten am Sonntag in Schleswig ihren Lieblings-Naturfilm.

von
erstellt am 10.Aug.2015 | 07:29 Uhr

Die letzten Urwälder Sri Lankas, Seekühe aus Florida oder ein Storchendorf in Brandenburg? Welches Thema erobert die Herzen der Leser des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z)? Noch bis Ende August präsentiert das Naturfilm-Festival Green Screen in verschiedenen Kinos im ganzen Land die drei nominiertern Filme für den sh:z-Publikumspreis, der auf dem Festival verliehen wird, das vom 10. bis zum 14. September in Eckernförde stattfindet.

Nach dem Auftakt in Neumünster durften gestern die Leser der Schleswiger Nachrichten abstimmen. Mehr als 300 Interessierte hatten sich Plätze für die Vorführung im Capitol-Filmpalast gesichert. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte Kino-Chef Markus Thiel seine beiden großen Säle zur Verfügung gestellt. Wieder durfte sich jeder Besucher über eine Gratis-Portion Popkorn freuen – spendiert von der Nord-Ostsee-Sparkasse.

Welcher Film gewonnen hat, wird noch nicht verraten. Dagmar Weinberger, die auch schon in Neumünster als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Naturfilm-Festivals die Leser-Abstimmung betreut hatte, war jedoch vom Ergebnis in Schleswig überrascht. Während nämlich die Neumünsteraner Zuschauer einen eindeutigen Sieger kürten, gab es in Schleswig ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Filmen: 113 Stimmen für den beliebtesten Beitrag, 106 Stimmen für den zweitplatzierten. Ulrike Taege, pensionierte Biologielehrerin aus Rendsburg und gestern zum ersten Mal als ehrenamtliche Green-Screen-Mitarbeiterin im Einsatz, hatte geahnt, dass die Abstimmung eng ausgehen könnte: „Ich habe meinen persönlichen Favoriten“, sagte sie. „Aber es war eine schwierige Entscheidung, weil die drei Filme sehr schwer zu vergleichen sind und ganz unterschiedliche Emotionen ansprechen.“

Für Zuschauer Michael Korioth hingegen war die Sache klar: Er stimmte für den Film über das kleine Storchendorf Rühstädt an der Elbe in der brandenburgischen Prignitz. „Ich fand es schön, dass dort die Natur präsentiert wurde, wie man sie fast bei uns vor der Haustür findet“, sagte er. Aber auch die scheinbar schwerfälligen Seekühe an der Küste Floridas, die von Schiffsschrauben und sich ausbreitenden giftigen Algen bedroht werden, hatten ihre Fans – ebenso die atemberaubende Vielfalt der Natur in den nebelbedeckten Bergen Sri Lankas.

Während des fünftägigen Naturfilm-Festivals in Eckernförde sind an zehn verschiedenen Standorten in der ganzen Stadt rund 100 Naturfilme zu sehen. Informationen und Kartenbestellung online unter www.greenscreen-festival.de

 

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