Gross Rheide & Dörpstedt : Musikzug sucht Nachwuchs und braucht mehr Geld

Die Auftritte des Musikzugs Groß Rheide/Dörpstedt sind zurzeit sehr gefragt.
Die Auftritte des Musikzugs Groß Rheide/Dörpstedt sind zurzeit sehr gefragt.

Es war kein leichtes Jahr für den Musikzug Groß Rheide/Dörpstedt. Das stellte die Leiterin Petra Neumann auf der Jahreshauptversammlung fest.

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24. Januar 2015, 18:29 Uhr

Es war kein leichtes Jahr für den Musikzug Groß Rheide/Dörpstedt. Das stellte die Leiterin Petra Neumann auf der Jahreshauptversammlung fest, bei der sie auch die Bürgermeister Werner Koch und Inka Gotburg-Heuer begrüßen konnte. „2014 war sehr turbulent, ich hatte von Mai bis August eine Auszeit, und der musikalische Leiter Jürgen Rickert fiel im Sommer wegen einer Erkrankung länger aus. Bianca Daume, die stellvertretende Musikzugführerin, musste diese Ausfälle kompensieren.“ Austritte belasteten den Musikzug zusätzlich. Er besteht zur Zeit aus zehn Erwachsenen sowie elf Kindern und Jugendlichen. Durch die vielen Zugänge von Anfängern sind Registerproben nötig, um die nachrückenden Musiker schnell in das umfangreiche Repertoire einzuführen. „Wir legen sehr viel Wert auf die Nachwuchsausbildung, die von Jürgen Rickert durchgeführt wird. Er investiert dafür sehr viel Freizeit“, lobte Petra Neumann. Sie bedankte sich auch bei Monika Sommer, die den Vorstand und vor allem Jürgen Rickert tatkräftig unterstützt.

Da in der Region mehrere Musikzüge aufgelöst wurden, ist die Nachfrage nach Auftritten gestiegen. Damit ist auch der Aufgabenbereich von Tanja Falkenhagen größer geworden, die für die Terminplanung zuständig ist. Voll des Lobes war Petra Neumann für Jürgen Rickert, der den Musikzug prägt und zusammenhält.

Der Haushalt konnte nur durch einen Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden – und eine Verbesserung der Lage ist nicht in Sicht. „Die laufenden Kosten für Instrumentenpflege, Reparaturen, Neuanschaffungen, Ausbildung und Fahrten sind nun mal hoch“, sagte Petra Neumann. Sie bittet die beiden Gemeinden, ihre Zuschüsse zu erhöhen. Die Bürgermeister versprachen, das Anliegen in den Gemeinden zu beraten.

Als neue Kassenwartin wurde Melanie Wiepert gewählt, und Sandra Sauer wird die Kasse prüfen. „Wer als Jugendlicher Spaß am Musizieren hat, sollte sich mal trauen und zu den Übungsnachmittagen kommen“, warb Petra Neumann. Ausgebildet wird an Schlagzeug, Trompete, Flügelhorn, Klarinette, Flöte, und Querflöte. Die Instrumente werden gestellt.

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