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Schleswiger Werkstätten : Möbel fürs Wacken Open Air

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Schleswiger Werkstätten landen einen Großauftrag: Die Veranstalter des Wacken Open Air bestellen hier Holzgarnituren.

Einen dicken Fisch hat das „Schleiwerk“ von den Schleswiger Werkstätten an Land gezogen. Gerade mal ein Jahr gibt es dessen Lounge-Möbel, dennoch sind die Veranstalter des Wacken Open Air bereits darauf aufmerksam geworden. So hatten sie eine größere Menge der Möbel im Herbst vergangenen Jahres bestellt. Die letzten vier Sets befinden sich momentan noch in der Produktion und werden spätestens zu Beginn des Festivals Anfang August ausgeliefert.

„Unsere Beschäftigten hier in den Schleswiger Werkstätten freuten sich riesig über den Auftrag“, betont Marc Müller, der Leiter der Einrichtung. Wacken sei auch den Beschäftigten und Mitarbeitern ein Begriff, sagte er. Einige waren selbst schon auf dem legendären Festival als Besucher. Bereits im letzten Jahr gab es schon die Zusammenarbeit mit dem Wacken Open Air. Unter anderem wurden in den Werkstätten aus der Plane, mit der das Festivalgelände eingezäunt war, Taschen aller Art genäht. Der große Möbelauftrag ist nun eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Wie jeder Kunde konnten auch die Wacken-Veranstalter zu den einzelnen Möbelstücken vorab ihre Wünsche äußern. Neben einer schwarzen Lackierung bat man zum Beispiel um besonders breite Tische. Auch die kleineren Beistelltische wurden mit Extras versehen. Sie können aufgeklappt werden, um Getränke darunter zu lagern. Jörg Voss ist gelernter Zimmermann und Gruppenleiter im Bereich der Holzmöbelproduktion beim „Schleiwerk“. „Es gleicht nicht jeder Stuhl haargenau dem anderen, denn alles ist handgefertigt. Auch Astlöcher sind zu finden, aber wir bauen hier eben wirklich robuste Holzmöbel und kein Klavier“, erklärt er. Die Polster auf den Möbeln sind waschbar. Mitarbeiter Paul Hamacher ist in der Endfertigung tätig.

Auch er freut sich über den Erfolg seiner Möbel. Nun, da die Bestellung aus Wacken demnächst abgearbeitet ist, hat auch der Rest der Kundschaft wieder eine Chance, sich Möbel im „Schleiwerk“ ganz individuell anfertigen zu lassen.

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